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Wäschetrockner sorgt in Lauterbach für Feuer im Keller eines Wohnhauses

Feuerwehreinsatz Wäschetrockner sorgt in Lauterbach für Feuer im Keller eines Wohnhauses

Beim Feuer im Keller eines Einfamilienhauses in Lauterbach gab es am Mittwoch zum glück keine Verletzten. Auch das Haus ist bewohnbar. Allerdings musste die Feuerwehr ohne Wasser aus dem Hydrant auskommen.

Im Keller des Lauterbaucher Wohnhauses muss die Feuerwehr einen brennenden Wäschetrockner lösche.

Quelle: Jens Paul Taubert

Bad Lausick/lauterbach. Bei einem Kellerbrand im Bad Lausicker Ortsteil Lauterbach blieben die Bewohner unverletzt. Das Feuer in einem Einfamilienhaus im Waldweg war am Mittwochvormittag von elektrischen Geräten ausgegangen, die im Keller standen. Die Polizei sprach von einem technischen Defekt eines Wäschetrockners als Brandursache. Die Feuerwehrleute, die dem Brandherd unter Atemschutzausrüstung zu Leibe rückten, fanden das verbrannte Gerät, sagte Einsatzleiter Tomy Klisch von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lausick der Leipziger Volkszeitung.

Bei den Löscharbeiten sah sich die Feuerwehr zunächst mit einem ungeahnten Problem konfrontiert: Aus dem Hydrant kam kein Tropfen Wasser. Grund war eine Havarie im örtlichen Wasserleitungsnetz. Einsatzleiter Klisch forderte deswegen weitere Unterstützung an und ließ von den Buchheimer Kameraden eine Wasserleitung vom rund 400 Meter entfernten Dorfteich legen. „Das war eine Reserveleitung für den Fall, dass wir mehr Wasser brauchten, als wir auf den Fahrzeugen hatten.“

Das Tanklöschfahrzeug und ein weiteres Auto der Bad Lausicker Feuerwehr kamen zusammen auf einen Vorrat von 3000 Litern. Die reichten zwar, um das Feuer rasch unter Kontrolle zu bekommen, später wurde aber noch mehr Wasser benötigt. Um den Rauch aus dem Haus zu bekommen, kam ein wasserbetriebener Lüfter zum Einsatz. Dessen Funktion, erklärte Klisch, könne man sich wie bei einer Wassermühle vorstellen, der Wasserstrahl diene als Antrieb.

Der Schaden wird von der Polizei mit rund 10000 Euro angegeben. Der Keller ist verrußt, auch Teile des Hauses sind betroffen, das Gebäude ist aber offenbar bewohnbar. 39 Feuerwehrleute der Bad Lausicker Ortsfeuerwehren und aus Kitzscher waren mit acht Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Aus Grimma war vorsorglich die Drehleiter angefordert worden, die aber nicht gebraucht wurde. Bad Lausick besitzt zwar eine eigene Drehleiter, doch die ist laut Klisch derzeit defekt.

Von André Neumann

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