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Grimma Waldsteinbergerin fährt als freiwilliger Helfer zu den Special Olympics
Region Grimma Waldsteinbergerin fährt als freiwilliger Helfer zu den Special Olympics
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11:45 15.03.2017
Mit dem Auto ist Sabine Lauer gestern nach Österreich gestartet. Sie nimmt an den Special Olympics teil. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Brandis/Österreich

Österreich und die Steiermark sind bereit, die weltweite Special Olympics Familie willkommen zu heißen. Die Special Olympics World Winter Games 2017 für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung werden in Graz, Schladming, Ramsau und Rohrmoos in der Steiermark bis zum 25. März stattfinden. 2700 Athleten mit der Unterstützung von 1100 Trainern aus etwa 110 Nationen und – unterstützt durch 3000 freiwillige Helfer – werden sich dann in neun Sportarten messen. Mit dabei wird Sabine Lauer sein. Die 47-jährige Waldsteinbergerin ist Hausfrau und Mutter und auch als ehrenamtliche Notfallseelsorgerin im Landkreis Leipzig tätig.

„Ich habe von den Special Olympics im Fernsehen von Österreich gehört“, erzählt die Mutter eines Sohnes. Das fand sie so interessant, dass sie sich im April 2016 die Ausschreibung im Internet angesehen und sich als freiwilliger Helfer beworben hat. „Ich finde es super, den Athleten zu helfen und so eine Großveranstaltung zu unterstützen“, erzählt sie. „Von Menschen mit mentalen Beeinträchtigungen können wir viel lernen“, erklärt sie. „Zum Beispiel Fairness und echte Lebensfreude“, deshalb ist sie schon gespannt auf die Begegnungen. Sie wird die Sponsoren und Ehrengäste in Österreich betreuen. „In dieser Woche beginnt das Training der Athleten“, weiß sie. Sie wird auch bei der Eröffnungsfeier am 18. März im Planaistadion in Schladming dabei sein. Rund 15000 Zuschauer werden bei der Eröffnung und ebenso zur Schlusszeremonie in Graz am 24. März erwartet. Viel Prominenz wird erwartet, darunter Helene Fischer. Auch Jason Mraz und Andreas Gabalier werden bei der Eröffnungsfeier beziehungsweise der Schlusszeremonie für Stimmung sorgen. Zur Wochenmitte wird die „steirische Eiche“, Arnold Schwarzenegger in seiner alten Heimat erwartet. „Die Special Olympics werden bestimmt ein tolles Erlebnis“, sagt Sabine Lauer, die mit ihrem eigenen Auto anreist und sich ihre Unterkunft selbst besorgen musste. „Als freiwilliger Helfer bekommen wir keine Bezahlung. Doch darum geht es ihr nicht. „Wo erlebt man so ein großes sportliches Event?“, sinniert sie stolz.

Die 47-Jährige ist selbst zwar nicht so sportlich unterwegs, aber sportinteressiert. „Mit RB haben wir jetzt in Leipzig sogar einen Fußballverein in der 1. Bundesliga. Das ist schon spannend und freut mich sehr“, sagt Lauer, obwohl sie wohl nicht mehr zu Auswärtsspielen fahren wird, seit es beim Spiel in Dortmund zu Ausschreitungen zwischen den Fans kam. „Ich war dort mit meinem 15-jährigen Sohn. So etwas will man nicht wieder erleben. Das hat mit Sport und fairem Verhalten nichts zu tun“, sagt sie.

Positivere Erinnerung hat die Waldsteinbergerin dagegen an ihren Einsatz als Volunteer bei der Kanu-Europameisterschaft in Markkleeberg. „Auch beim Fußball-Pokalendspiel Dortmund gegen Bayern 2016 war ich als freiwilliger Helfer im Einsatz“, erzählt sie. Damals habe sie unter anderem die Medienleute betreut. „Für mich sind solche sportlichen Veranstaltungen sehr interessant. Man lernt viele Leute kennen und bekommt einen Einblick in die Abläufe bei Großveranstaltungen“, sagt sie.

Von Cornelia Braun

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