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Grimma Warmer Regen fürs Rittergut Trebsen
Region Grimma Warmer Regen fürs Rittergut Trebsen
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14:31 19.05.2015

Zwei weitere Bescheide sind in Vorbereitung. Einer der Empfänger ist in Trebsen beheimatet.

Es ist ein zäher Titel, doch er bringt einen warmen Regen für die Empfänger: "Zuweisung für investive Verstärkungsmittel zur Unterstützung struktureller Maßnahmen in regional bedeutsamen Kultureinrichtungen" nennt das Dresdener Ministerium seine Mittelvergabe. In Trebsen wird das Rittergut mit dem dort tätigen Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege dem Anspruch einer regional bedeutsamen Kultureinrichtung gerecht. Maßgebliches Kriterium dafür ist die Tatsache, dass schon seit geraumer Zeit Projekte vom Kulturraum als so hochwertig eingeschätzt werden, dass sie mit Fördermitteln unterstützt werden.

Die jetzige Förderung aus Dresden fürs Rittergut betrifft die Sicherung der Betriebsfähigkeit von Kuhstall, Maurerwerkstatt und Inspektorenhaus. Für die Bau- und Sanierungsmaßnahmen werden Kosten von gut 83 000 Euro erwartet, die Hälfte davon übernimmt der Freistaat. Weitere zehn Prozent der Bausumme - Pflicht wären fünf Prozent - werden vom Kulturraum übernommen. Die sogenannte Sitzgemeinde Trebsen zahlt 4200 Euro dazu, 17 000 Euro sind Eigenmittel und 12 000 Euro kamen durch Spenden zusammen.

Mehrere Projekte im Landkreis

Aus dem gleichen Fördertopf fließen weitere Beträge in den Landkreis Leipzig. Für die Sanierung und Wiederherstellung des ehemaligen Agra-Sozialgebäudes als zentrales Kulturhaus der Stadt Markkleeberg hat das Ministerium knapp 320 000 Euro bewilligt. Der Kulturraum schießt für die Maßnahme knapp 32 000 Euro zu, die Eigenmittel der Sitzgemeinde liegen bei fast 290 000 Euro. Auch die Stadt Frohburg erhält die sogenannten investiven Verstärkungsmittel aus Dresden. Gut 57 000 Euro wurden bewilligt für die Sanierung des Hauptzuganges zum Museum Schloss Frohburg. An Eigenmitteln werden für diese Maßnahme gut 51 000 Euro eingesetzt, vom Kulturraum gibt es eine Förderung in Höhe von knapp 6000 Euro.

Zwei Objekte, die mit Mitteln aus Dresden rechnen können, stehen im Landkreis Nordsachsen, der wie der Landkreis Leipzig dem Kulturraum Leipziger Raum angehört. Im Kulturhaus Torgau sollen Ausrüstung und Ausstattung des Großen Saals verbessert werden, das Ministerium gibt 36 000 Euro und der Kulturraum 18 600 Euro dazu. Die Stadt Schkeuditz will beim Haynaer Strandverein in Bühnenüberdachung, Bestuhlung, Beschilderung und Toilettenanlagen investieren und erhält dafür Zuschüsse in Höhe von gut 104 000 Euro aus Dresden und von knapp 73 000 Euro vom Kulturraum.

Zuschuss für Kössern geplant

Die Weichen gestellt sind auch für Investitionen im Jagdhaus Kössern. Zwar stehen die Bescheide noch aus, doch avisiert sind gut 134 000 Euro vom Land aus dem Topf namens Invest- und Strukturmaßnahmen. Der Kulturraum hat einen Zuschuss von knapp 27 000 Euro eingeplant. Richtung Kulturhaus Böhlen sollen gut 31 000 Euro vom Land und 25 000 Euro vom Kulturraum fließen.

Negativ beschieden wurden zwei Anträge aus Wurzen. Weder das Ringelnatzhaus noch eine geplante Dauerausstellung zur Reformationsgeschichte im Schloss haben sich bisher den Status einer regional bedeutsamen Kultureinrichtung erarbeitet und erfüllten daher nicht die Kriterien für eine Investitionsförderung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.03.2014
Heinrich Lillie

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