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Warnstreiks in Naunhof fortgesetzt – Beschäftigte wollen Tarifvertrag

Verhandlungen Warnstreiks in Naunhof fortgesetzt – Beschäftigte wollen Tarifvertrag

Die Beschäftigten der Kindertagesstätten in Naunhof (Landkreis Leipzig) haben am Dienstag ihren Warnstreik fortgesetzt. Sie fordern von der Kommune Verhandlungen über die Einführung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, wie die Gewerkschaft Beamtenbund und Tarifunion mitteilte.

Mit Claus Weselsky kam am Montag ein prominenter Gewerkschaftsvertreter nach Naunhof.

Quelle: Thomas Kube

Naunhof. Die Beschäftigten der Kindertagesstätten in Naunhof (Landkreis Leipzig) haben am Dienstag ihren Warnstreik fortgesetzt. Sie fordern von der Kommune Verhandlungen über die Einführung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, wie die Gewerkschaft Beamtenbund und Tarifunion mitteilte. Bereits am Montag war in den Kitas gestreikt worden. Schon am 15. und 16. Juni hatten Beschäftigte der Verwaltung, des Bauhof, der Wasserversorgung und „KulturWerkstatt“ der Kommune die Arbeit niedergelegt.

Die Stadt Naunhof war 1994 aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten. Seither haben die Beschäftigten der Kommune keinen Tarifvertrag mehr. Ihre Bezahlung wird individuell über Einzelverträge geregelt. Schon mehrfach hat die Gewerkschaft die Stadt zu Gesprächen aufgefordert. Der Stadtrat verweigert Bürgermeister Volker Zocher (parteilos) die Zustimmung zur Aufnahme von Verhandlungen über einen Tarifvertrag.

„Dass die Kommunalpolitik und damit ein öffentlicher Arbeitgeber sich so vehement gegen den Beitritt zu einem Flächentarifvertrag sperrt, wirft kein gutes Licht auf unseren Freistaat“, kritisierte der Vorsitzende des sächsischen Landesverbandes der Gewerkschaft, Gerhard Pöschmann. Die geringen Löhne in Ostdeutschland hätten auch etwas mit der geringen Tarifbindung zu tun. Die öffentlichen Arbeitgeber sollten deshalb mit gutem Beispiel vorangehen und sich nicht gegen Tarifverträge sperren.

Von LVZ

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