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Weichen für Verlegung von Grimmaer Stadien gestellt

Weichen für Verlegung von Grimmaer Stadien gestellt

Mit den Ja-Stimmen von 19 Abgeordneten ist die Verwaltung jetzt legitimiert, einen Bebauungsplan für das potenzielle Sportgelände an der Lausicker Straße in Auftrag zu geben.

Die Planungskosten belaufen sich auf 60 000 Euro. Gleichzeitig soll für den ehemaligen Standort des Kunstrasenplatzes an der Wurzener Straße ein Bebauungsplan für Einzelhandel aufgestellt werden.

Vor allem die Linken und Mitglieder der Fraktiongemeinschaft SPD/AfD lehnten das Vorhaben ab. "Die bestehenden Plätze werden ohne Abstriche genutzt", sagte Sozialdemokrat Horst Knoof. Er könne keine Notwendigkeit der Verlegung erkennen. Auch Wolfgang Bludau (Linke) sah keinen Veranlassung für eine Investition in neue Fußballstadien. "Für den Fußball, den wir in Grimma haben, reichen die jetzigen Stadien aus", sagte er. Zustimmung signalisierte dagegen die Freie Wählergemeinschaft. "Wir wollen raus aus der Innenstadt", sagte Dietmar Dietel. Für die Innenstadt würden sich neue Chancen ergeben, pflichtete Fraktionsmitglied Reiner Rahmlow bei.

In mehreren Statements brachten Abgeordnete aber auch Kritik an der Verwaltung zum Ausdruck, die mit den Beschlüssen Tatsachen schaffen könnte. "Es werden Bebaungspläne erstellt, die Geld kosten, ohne zu wissen, ob die Planungen realisiert werden", sagte Christian Donner, Fraktion Bürger für Grimma. "Das Ganze funktioniert nur mit dem Verkauf des Kunstrasenplatzes und der Ansiedlung eines Supermarktes", warf Fraktionskollege Steffen Kretschmar in die Debatte. Aber der Supermarkt sei lediglich eine Glaubensfrage. Stadtentwicklungschef Jochen Lischke verteidigte den Zeitpunkt für die Planungen. "Bis Herbst 2014 müssen wir uns entschieden haben, wo wir die Fördermittel für den Sport einsetzen", sagte Lischke.

Genehmigungsfähige Bebauungspläne sind jedoch nur eine Voraussetzung für die Umsiedlung der Sportstätten. Der avisierte Standort an der Lausicker Straße befindet sich im Eigentum des TLG Gewerbeparks. "Wir müssen das Gelände kaufen", sagte Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.03.2014
Schöppenthau, Birgit

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