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Grimma Weißenfelser Wölfe zeigen Tricks und geben Tipps den Böhlener Schülern
Region Grimma Weißenfelser Wölfe zeigen Tricks und geben Tipps den Böhlener Schülern
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17:56 17.03.2017
Dribbling will gelernt sein: Dominique Johnson trainiert mit einem Team der Oberschule Böhlen. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Grimma/Böhlen

Dribbeln und den Basketball im Korb zu versenken, will gelernt sein. 23 Oberschüler der fünften bis neunten Klasse hatten dafür in dieser Woche gute Lehrmeister. Sportlehrer Jens Schiener (34) konnte Profis vom Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) aus Weißenfels in die Turnhalle der Oberschule nach Böhlen locken. Angereist waren mit Nachwuchstrainer Mario Leuschner Spieler der 2. Bundesliga Pro A, Alexander Hermann (20), Jonas Niedermanner (19)) und Dominique Johnson (24) sowie der Praktikant Nico Thieme (15). Von den Profis lernten die Schüler Tricks und Tipps, zum Beispiel wie man den Ball am Gegner vorbei im Basketballkorb einnetzt. „Es ist alles eine Frage des Übens“, weiß Dominique Johnson, der mit seinen 1,94 den Ball mühelos durch seine Beine hin und her bewegte. Der 24-Jähriger spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Basketball. Seit zwei Jahren ist er beim MBC in Weißenfels. Der 2,05 Meter große Jonas Niedermanner ist dagegen erst seit einem Jahr bei den Weißenfelser Wölfen. Er verdiente sich seine ersten Sporen in der Leichtathletik und dann im Fußball. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er jedoch aktiv im Basketball. „Mir hat die Spannung gefehlt. Beim Basketball muss man unheimlich wach sein“, sagt der 20-jährige Eilenburger, der über seine Schwester zum Basketball kam. Alexander Hermann, der ebenfalls mit seinen 2,05 Metern eine stattliche Größe erreicht hat, spielt seit seinem 7. Lebensjahr Basketball. Zuvor war er Torhüter beim Fußball. „Basketball ist genauso wie Fußball eine Teamsportart. Doch hier wird man auf engsten Raum im Spiel ständig gefordert“, meint er. Der 19-Jjährige hofft, wie seine Teamkollegen, dass die Wölfe in dieser Saison wieder den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen. “Dafür stehen alle Ampeln auf Grün“, ist der Nachwuchstrainer Mario Leuschner überzeugt, der mit seinen 1,75 Zentimetern selbst 30 Jahre aktiv gespielt hat und seit 23 Jahren den Nachwuchs betreut. „Beim Basketball kommt es nicht nur auf die Größe an“, erklärt er. Zur Zusammenarbeit mit dem Sportlehrer Jens Schiener kam es vor vier Jahren. „Damals habe ich noch in Leipzig unterrichtet, und ich hörte von einem Schulprojekt der Mibrag, bei dem sich der MBS Weißenfels einbringt“, erzählt Jens Schiener. „In diesem Projekt wollen wir zeigen, dass viele Ziele durch Teamarbeit besser erreicht werden können“, erklärt Mario Leuschner. „Viel Kraft, Ausdauer und Reaktionsvermögen verlangt der Basketball. Das ist das Spannende“, sagt Marie (13) aus Göttwitz. „Basketball ist mal was anders als Laufen oder Weitsprung“, sagt die 15-jährige Melanie aus Wagelwitz., die ihre Schwester Nadine (11) zum Schnuppern mitgebracht hat. Denn Jens Schiener plant das nächste Basketballcamp in der Schule vom 4. bis 6. Juli. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir eins durchgeführt. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr Sponsoren finden, damit jedes Kind daran teilnehmen kann“, so der 34-Jährige Sportlehrer, der ebenfalls aktiv Basketball gespielt hat. Deshalb wusste er, dass die Wölfe aus Weißenfels nach dem Training Süßes brauchen. Ein Blech Rührkuchen mit den Initialen des Vereins überreichte er den Basketballern. Diesen hatte der Vater von zwei Töchtern übrigens selbst gebacken.

www.mitteldeutscherbc.de

Von Cornelia Braun

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