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Weitere Naunhofer Ortschaftsräte für Konzept der Konsolidierung

Weitere Naunhofer Ortschaftsräte für Konzept der Konsolidierung

Nach den Ortschaftsräten von Fuchshain und Erdmannshain/Eicha/Albrechtshain haben sich nun auch jene von Ammelshain und Lindhardt für das Haushaltskonsolidierungskonzept der Stadtverwaltung ausgesprochen.

Naunhof. Sie tagten vorgestern und brachten zwei Ideen ein, die durchaus Chancen haben, umgesetzt zu werden.

Der Ammelshainer Ortschaftsrat wünscht, dass die Grundsteuer für bebaute und bebaubare Grundstücke nicht nur um zehn Prozentpunkte angehoben wird, wie es das bisherige Konzept vorsieht, sondern um 20 von gegenwärtig 400 auf dann 420 Prozent. Im Gegenzug solle auf die ins Auge gefasste Heraufsetzung der Gewerbesteuer verzichtet werden, die momentan 385 Prozent beträgt. Ansonsten votierte das Gremium einstimmig für das vorgelegte Konsolidierungskonzept.

"Mit dem Wunsch der Ammelshainer kann ich gut leben. Sie sprechen mir fast aus der Seele", erklärte Bürgermeister Volker Zocher (parteilos). "Wir wollen, dass Gewerbetreibende zu uns kommen. Da wäre eine Erhöhung der Gewerbesteuer kontraproduktiv." Den Änderungsvorschlag will Zocher dem Stadtrat vorlegen, der morgen Abend öffentlich tagt und endgültig über das Konzept entscheiden soll.

Zwar hatten im Vorfeld die Mehrheitsfraktion der Unabhängigen Wählervereinigung (UWV) sowie die FDP und die Linke mit Kritik an den Sparvorschlägen der Verwaltung nicht gespart. Durch die eindeutigen Abstimmungen aller Naunhofer Ortschaftsräte dürfte jedoch der Druck auf die Abgeordneten wachsen, das Papier nicht grundweg abzulehnen. Dennoch bleibt alles spannend, wie das vorgestrige Abstimmungsverhalten des Lindhardter Ortschaftsrats zeigte. Während die Abgeordneten das Konzept nach einigen Diskussionen durchwinkten, enthielt sich Ortsvorsteher Uwe Kendschek von der Freiwilligen Wählervereinigung Lindhardt, der für die UWV im Stadtrat sitzt, der Stimme.

Ansonsten hatten die Lindhardter Räte gebeten, dass die Ergebnisse der Haushaltskonsolidierung nach zwei Jahren überprüft werden und gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen werden. "Das ist gar nicht so schlecht", kommentierte Zocher.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.10.2013
Pfeifer, Frank

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