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Grimma Wild West in Panitzsch
Region Grimma Wild West in Panitzsch
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05:00 11.08.2010
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. Neue Koordinaten für den Wilden Westen haben Uwe Schimmel und Stefan Miletha festgelegt. Die beiden gelten als Ross und Reiter für die 1. Borsdorfer Country and Western Days, die am kommenden Wochenende auf der Trabrennbahn in Panitzsch stattfinden.

„Wir haben dieses Kleinod wieder entdeckt, nachdem außer dem Parthefest hier eigentlich nichts mehr stattfand", erklärte Miletha die Idee, dem Areal rund um die Tribüne der Trabrennbahn neues Leben einzuhauchen. „Außerdem muss man auch sagen, die Gemeinde Borsdorf ist sehr daran interessiert, das Gelände neu zu beleben. Deshalb sind wir mit unserer Idee auf offene Ohren gestoßen", fügte Schimmel an. Dass man sich dabei gen Westen orientiert haben, liege ein wenig am Veranstaltungsort selbst. „Das Gelände ist traditionell ein Pferdedomizil. Auch die Weitläufigkeit mit ihrer Naturbelassenheit spreche dafür", sagte Schimmel. Aber das alleine sei nur die halbe Wahrheit. „Denken Sie nur an die sich überall etablierten Line- und Squaredance Gruppen, denen wollen und können wir mit diesem Westernfest eine Bühne bieten." Aber da gibt es noch mehr, was den Wilden Westen so legendär und berühmt machte. „Nein, Gojko Mitic oder Old Shatterhand reiten hier nicht durch die Prärie", winkte Miletha lachend ab. Aber Originaltreue im typischen Westernlook ist gewährleistet. Professionelle Schauspieler werden die Besucher zum Mitmachen animieren. Etwa beim Bogenschießen und Messerwerfen sowie beim Pony- und Westernreiten. Das Leben in einem Indianer- und Cowboylager dürfte besonders die Kinder anlocken, ebenso wie ein Trapperlager oder wie die Indianer-Tanzvorführungen. Musikalisch gibt es auf zwei Bühnen Countrymusik mit den Gruppen „Sachsentramp", „Hufnagel", „Tramp", „Stöcke und Steine", „Twangoguitars" und „Cashbags". Als einen Glücksfall bezeichnen die Organisatoren, dass sich nahe Leipzig mit den „Mounted Games" eine Mannschaftsportart für Geschicklichkeitsreiten und Wettspiele auf Pferden etablieren konnte, die als wichtige Partner für die Country- und Westerntage gewonnen werden konnten. Und auch der direkt auf dem Trabrennbahngelände ansässige Schützenverein, die Leipziger Communalgarde, bietet den Besuchern die seltene Chance, unter fachkundiger Aufsicht mit einer Waffe zu schießen.

Die Tage bis zu den 1. Borsdorfer Country and Western Days sind von tausend kleinen Handgriffen geprägt. Noch haben Handwerker und Maler das Sagen, um besonders die etwa 750 Besucher fassende Tribüne herzurichten. Natürlich auch die mit viel Holz im Westernstil, so wie es sich für den neu definierten Wilden Westen im Osten von Leipzig gehört.

Frank Schmidt

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