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Zehnter Naunhofer Heimatwandertag trotzt dem Regen

Entdeckungstour Zehnter Naunhofer Heimatwandertag trotzt dem Regen

Mit dem Wetter etwas auf Kriegsfuß stand am Montag die zehnte Auflage des Naunhofer Heimatwandertages. Doch was ein richtiger Wanderer ist, der lässt sich von ein paar Regentropfen die gute Laune nicht verderben. So sahen es auch die beiden Leipziger Karin und Manfred Mohr.

Motorräder und ganz viel Gastfreundschaft gab es bei den Ammelshainer Bikern.

Quelle: Bert Endruszeit

Naunhof. Mit dem Wetter etwas auf Kriegsfuß stand am Montag die zehnte Auflage des Naunhofer Heimatwandertages. Doch was ein richtiger Wanderer ist, der lässt sich von ein paar Regentropfen die gute Laune nicht verderben. So sahen es auch die beiden Leipziger Karin und Manfred Mohr.

Schon kurz vor 10 Uhr trudelten sie in der Erdmannshainer Kulturscheune ein. Eine gute Wahl angesichts einiger Regenschauer. „Wir hatten im Frühjahr hier im Schaukasten von der Wanderung gelesen, und jetzt sind wir dabei“, sagten sie. Beide sind als Mitglieder der Wandergruppe Marienbrunn regelmäßig auf Schusters Rappen unterwegs. In der Erdmannshainer Kulturscheune konnten sie einen Ausflug nach Bayern unternehmen,. „Bei uns ist alles weiß-blau, es gibt Weißwurst und Brezeln“, verriet Wolfram Just vom gastgebenden Heimatverein. „Und die Scheune ist gut geheizt.“

Angesichts der Wetterlage hatten die Albrechtshainer Füchse ihren Standplatz gewechselt. „Eigentlich wollten wir auf dem Eichaer Sportplatz auf die Wanderer warten, jetzt stehen wir hier im Kindergarten“, so Vereinschef Lutz Plier. Wer zu ihm kam, konnte in der dicken Vereinschronik der Fußballer blättern. Klein, aber fein – so lässt sich die Fußballtruppe beschreiben. Denn die 18 Mitglieder reichen gerade mal für eine Mannschaft. Plier: „Bei uns verstehen sich alle Altersgruppen gut, wir haben Spieler von 20 bis über 60. Glücklicherweise können wir zu jeder Jahreszeit trainieren, auf dem Eichaer Sportplatz und in der Turnhalle der Naunhofer Oberschule.“ Man wolle bei so einer Gelegenheit mal zeigen, dass auch kleine Vereine gut vorankommen.

Am Moritzsee mussten Manuela Rimbeck und Dieter Miersch etwas länger auf die ersten Wanderer warten. Kein Wunder, hatten sie ihren Stand doch weit weg vom nächsten Dorf errichtet. „Wir haben einen Butterbemmenwettbewerb organisiert“, erzählten sie. Der hatte nichts mit Essen zu tun, sondern mit dem „Flitschen“ flacher Steine übers Wasser. „Jeder muss drei Exemplare am Strand suchen und dann übers Wasser sausen lassen.“ Immerhin ließ sich zu früher Stunde auch ein Badegast sehen. „Das Wasser hat zwölf Grad“, ließ Miersch wissen.

Deutlich wärmer war es da bei den Bikerfreunden in Ammelshain. Deren Clubhaus war angenehm warm. „Wir grillen, und geräucherten Fisch haben wir auch“, betonte Jörg Enko von den Motorradfahrern. Gemeinsam mit „Freddys Garage“ aus Ammelshain sorgten sie für eine anheimelnde Atmosphäre im Clubhaus. Und sie konnten auch Ortsansässige begrüßen, die das Gebäude noch nie von innen gesehen hatten. „Wir sind von Anfang an dabei, hier waren wir aber noch nie“, so Beate Rößner. „Man sieht Dinge, die man sonst nicht zu sehen bekommt“, freute sich Adelheid Hoffmann aus Klinga.

Etwas ganz Besonderes präsentierten Eckhard Schilde und Andreas Klöthe in der Naunhofer Heimatstube den Wanderern. „Das hier ist ein Tefifon, ein Abspielgerät für eine Mischung aus Schallplatte und Tonband, das sich aber nicht auf dem Markt durchsetzen konnte.“ Schallbänder mit eingravierten Rillen dienten dabei als Tonträger.

Insgesamt sieben Stationen umfasste der Heimatwandertag, an dem auch Quizfragen beantwortet werden konnten. Die Abschlussveranstaltung war in der Kulturscheune Erdmannshain vorgesehen.

Von Bert Endruszeit

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