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Zeitzeugen werden für das Projekt alte Spitzenfabrik gesucht

Projektgruppe Spurensucher will Geschichte aufschreiben Zeitzeugen werden für das Projekt alte Spitzenfabrik gesucht

Die alte Spitzenfabrik Birkigt & Co. G.m.b.H. wurde im Jahr 1907 errichtet. Damals waren 120 Personen und ebenso viele Heimarbeiterinnen beschäftigt. Eine Arbeitsgruppe sucht gegenwärtig nach Zeitzeugen oder Bürgern, die Dokumente über die Fabrik besitzen.

Die Alte Spitzenfabrik ist über 100 Jahre alt und befindet sich direkt an der Mulde.

Quelle: privat

Grimma. Zeitzeugen werden für das Projekt an der alten Spitzenfabrik in Grimma gesucht. Darüber informierte Felix Wenzel von der Projektgruppe „waterkant“. „Auf dem Gelände der alten Spitzenfabrik laufen zur Zeit verschiedene Projekte. Wir möchten das Areal neu beleben“, erklärte er. Der Begriff waterkant beschreibt den Standort an der Mulde und steht symbolisch für den Strand, der durch die Wellen immer wieder verändert wird. 2014 wurden im Rahmen einer binationalen Projektwoche eine mobile Skateranlage und ein Containercafé gebaut, letzteres wurde im Juni eröffnet. Erst vor wenigen Tagen öffnete eine Fahrradwerkstatt.

Mit der Fahrradwerkstatt wurde ein Reparatur-Service etabliert, der es ermöglicht, kleinere Reparaturen, wie zum Beispiel platte Reifen aufzupumpen, löchrige Fahrradschläuche zu flicken oder alte Fahrräder zu erneuern. Möglich und auch gewünscht ist es, dass Bürger alte und ungebrauchte Fahrräder und Fahrradteile spenden. Diese sollen dann wieder flott gemacht beziehungsweise verwendet werden, um sie bedürftigen Menschen anzubieten.

Bei all dem ist es wichtig, dass die Geschichte des Gebäudes nicht in Vergessenheit gerät. Schließlich war die Fabrik viele Jahre einer der größten Arbeitgeber in Grimma. Daher gibt es seit diesem Sommer eine Projektgruppe Spurensucher. Diese möchte die Geschichte der Spitzenfabrik weiter erforschen. Dazu fehlen aber noch die nötigen Informanten. Deshalb werden Zeitzeugen gesucht, die früher in der Spitzenfabrik gearbeitet haben und über ihre Erfahrungen Auskunft geben möchten. Auch wird nach ehemaligen Mitarbeitern gesucht, deren Kinder oder Enkel, die eventuell noch alte Spitze oder andere Andenken besitzen. Außerdem interessiert sich die Arbeitsgruppe für alte Bilder oder Zeitungsartikel, die Auskunft über die Arbeit in der Fabrik geben.

„Mit den gesammelten Informationen und Berichten soll eine Ausstellung in der Spitzenfabrik eröffnet werden, um allen Besuchern des Geländes die Geschichte sichtbar zu machen“, wirbt Felix Wenzel.

Von Cornelia Braun

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