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Zombies machen Bogen um Naunhof

Zombies machen Bogen um Naunhof

Deutschlandpremiere in München statt in Naunhof. Am 10. Mai sollte der erste Zombie-Run Tausende an den Moritzsee locken. Doch die Veranstaltung scheiterte am Einspruch des Sachsenforsts.

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Grusel und Sport: So hätten die Zombies am Moritzsee ausgesehen.

Quelle: Messiahs84Bindabei Erlebnismarketing

Naunhof. Die Sportler rennen nun am Sonntag in München - zumindest spielerisch - um ihr Leben. Am 18 Mai folgt die zweite Auflage in Berlin.

Ursprünglich wollte sich Naunhof mit der Veranstaltung bundesweit einen Namen machen. Zahlreiche Interessenten hatten sich bereits angemeldet. Es ging ihnen darum, wie berichtet, Sport und Grusel zu verbinden. Läufer sollten mit jeweils drei an ihren Hosen befestigten Lebensbändern starten. Die Aufgabe einiger als Zombies verkleideter Jäger sollte es sein, ihnen diese Bänder zu entreißen.

Für den Lauf lagen laut Anja Gaitzsch von der KulturWerkStadt nur positive Stellungnahmen der Behörden vor. Er galt für sie als gesichert. Doch dann meldete sich der Sachsenforst zu Wort. "Das Gesamtkonzept inklusive des Sicherheitskonzepts waren nicht befriedigend", erklärte gestern Revierleiter Udo Köhler auf Anfrage.

Nach seinen Worten sollten laut Veranstalter für den Lauf nur die Wege genutzt werden. "Das widersprach dem Konzept, nach dem plötzlich Zombies aus dem Wald auftauchen würden." Es seien Hindernisse geplant gewesen, eines davon in einer jungen Eichenkultur. "Angedacht war, Zuschauer weitestgehend auszuschließen, indem Zugänge abgesperrt werden sollten. Für ihn, Köhler, kaum machbar. "Besucher hätten sich davon nicht abhalten lassen und wären durch den Wald gekommen", mutmaßte er.

Zu wenige Ordner, mögliche Schäden am Forst, Störung der Tiere, für ihn gab es mehrere Gründe, sein Einverständnis zur Planung zu verweigern. Fragen des Rauchens im Wald und der Entsorgung des Mülls seien da noch gar nicht angesprochen worden. "Wir sind nicht gegen alles, doch es muss in Einklang mit den Zielen der Erholung und des Waldgesetzes stehen", resümierte Köhler.

Die Stadt bedauert die Absage. "Alle superguten Ideen, die zu dauerhaften kulturellen Höhepunkten führen könnten, verlaufen wegen der Genehmigungspflichten bei uns im Sande", sagte Anja Gaitzsch. "Wir sind ratlos, der Ärger überwiegt, aber wir geben nicht auf."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.05.2014
Pfeifer, Frank

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