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Grimma Zu Halloween in Trebsen fließt echtes Menschenblut
Region Grimma Zu Halloween in Trebsen fließt echtes Menschenblut
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15:11 28.10.2018
Vorsicht Gespenster: Lehrerschaft und Förderverein der Grundschule Trebsen haben für ihre Schüler ein tolles Kürbis- und Halloweenfest organisiert, bei dem sogar echtes Menschenblut geflossen ist. Quelle: Frank Schmidt
Trebsen

Igittigitt... Die Grundschüler in Trebsen haben ein blutrünstiges Halloweenfest veranstaltet. Am Eingang sind die Besucher noch von freundlichen Kürbisfratzen empfangen worden, die im Erdgeschoss auf den Fensterbrettern aber auch nur scheinheilig taten. Schließlich ging es drinnen in allen Räumen richtig gruselig zu. Hexen, Gespenster, Vampire und Co. gaben sich ein schauriges Stelldichein.

Nichts für schwache Nerven

Das war nun wirklich nichts für schwache Nerven. Wohl auch, weil noch dazu in einem Klassenzimmer echtes Menschenblut floss. Entwarnung: Denn ein Blutspendedienst bat besonders die Eltern der Grundschüler zum Aderlass. „Wir, die Lehrerschaft und der Förderverein unserer Grundschule als Veranstalter, haben uns gedacht, dass doch zu unserem diesjährigen Halloween- und Kürbisfest eine Blutspendeaktion ganz gut passt“, klärte Schulleiterin Annett Rackwitz all die scheinbaren Unheimlichkeiten auf. Und weil dafür im Vorfeld ordentlich Werbung gemacht wurde, nutzten auch andere Bürger der Stadt die originelle Idee der Blutspendeaktion.

Geschmackssache: Schneckenschleim und Hexenblut

Während die Großen ihr wertvolles Blut hergaben, durften die Kleinen an verschiedenen gruseligen Mitmachstationen dem Affen, nein vielmehr dem Vampir ordentlich in Blut getränkten Zucker geben.

Was allerdings eine Geschmackssache war. Denn wer mag schon eklige Monsteraugen (eingekochte Litschis), Schneckenschleim (Zuckerrübensirup) oder Hexenblut (Ketchup mit Essig)? Wie warme Semmeln gingen diese gruseligen Speisen beim Halloweenfest der Grundschule Trebsen jedenfalls nicht weg...

Aber es gab ja auch noch andere Naschereien, die das blutrünstige Treiben dann doch versüßt haben.

Von Frank Schmidt

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