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Zum Glück nur eine Übung: Grimma probt den Ernstfall Hochwasserschutz

Am Sonnabend Zum Glück nur eine Übung: Grimma probt den Ernstfall Hochwasserschutz

Grimma probt am Sonnabend den Ernstfall. Eine Hochwasserschutzübung dient dazu, Handgriffe zu erlernen, um im Falle eines Hochwassers die noch vorhandenen Lücken in der Hochwasserschutzanlage schnellstmöglich zu schließen.

Die neuen Hochwasserschutzmauer in Grimma vom Stadtwald aus gesehen.

Quelle: Thomas Kube

Grimma. Eine Hochwasserschutzübung werden die Wasserwehr Böhlen, Mitarbeiter des Bauhofes und des Ordnungsamtes sowie die Ortfeuerwehren Kössern, Cannewitz und Höfgen am Sonnabend ab 13 Uhr im Rahmen einer Schulung absolvieren. Dabei proben sie Handgriffe, um schnellstmöglich im Falle von Hochwasser die Lücken der Hochwasserschutzanlage zu schließen. „Die Arbeiten gehen derzeit zügig voran“, sagte am Donnerstag Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). Es sehe so aus, dass in diesem Jahr – aktuellen Prognosen zufolge – nicht mehr mit einem Hochwasser zu rechnen sei. „Das ist jedoch für uns kein Grund, nicht präventiv tätig zu werden“, erklärt er.

„Bis 2018 wird es noch einige Lücken in der Hochwasserschutzmauer geben. Die Stadt Grimma will bis dahin auf eigene Faust sicherstellen, dass ein Mulde-Hochwasser der Kommune nichts anhaben kann“, sagt er. Insgesamt sind es 60 riesige Säcke, die jeweils mit einer Tonne Sand befüllt wurden und verbaut werden. Hochwasserschutzexperten des Sächsischen Landesverbandes der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall leiten die Einsatzkräfte beim Aufbau und Umgang mit den Sandsäcken an. Im Vorfeld des Einsatzes erfolgt eine Schulung zur präventiven und operativen Hochwasservorsorge für die Kameraden von 9 bis 12 Uhr im Rathaussaal.

Ab 13 Uhr sind die Kameraden auf der Schlossterrasse zwischen Pöppelmannscher Steinbrücke und Schloss zu Gange. „Die Baustraße wird frei bleiben“, erklärt der Oberbürgermeister. „Die Grimmaer müssen keine Angst haben, dass ein Hochwasser naht, wenn sie die Arbeiten sehen“, beugt der Stadtchef vor. Die Big Packs werden nach der Übung übrigens nicht abgebaut. „Sie sollen die nächsten anderthalb Jahre einen Minimalschutz darstellen“, erklärt das Stadtoberhaupt. „Die aufgestapelten Sandsäcke sind kein Spielplatz. Jeder sollte verantwortungsvoll mit den mobilen Hochwasserschutzelementen umgehen“, meint er. Die Stadt Grimma werde weiterhin die Arbeiten an der Flutschutzmauer begleiten und in Abstimmung mit der Landestalsperrenverwaltung Löcher in der Schutzwand stopfen. „Wenn ein Hochwasser kommt, wollen wir nicht davon abhängen, dass ein Stück Mauer oder Tore fehlen“, sagt Berger.

Von Cornelia Braun

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