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Zwei Grimmaer sterben bei Horrorunfall

Zwei Grimmaer sterben bei Horrorunfall

Tödliches Ende einer Autofahrt auf der Kreisstraße 8905: Ein 26- und ein 28-Jähriger aus einem Grimmaer Ortsteil kamen in der Nacht zum Mittwoch zwischen den zu Wermsdorf gehörenden Dörfern Mahlis und Liptitz ums Leben.

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Bild des Schreckens: Am Unfallauto fehlen Türen und Dach. Diese mussten von der Feuerwehr entfernt werden, um die beiden Opfer zu bergen.

Quelle: Dirk Hunger

Grimma/Wermsdorf. "Der Peugeot, in dem die beiden saßen, war mit mehreren Bäumen kollidiert. Einer von ihnen wurde durch den Aufprall entwurzelt und stürzte auf das Auto", sagte Polizeisprecherin Birgit Höhn. Die genauen Umstände des Unfalls würden noch untersucht. Dazu, ob ein weiteres Fahrzeug in das Geschehen verwickelt war, könnten noch keine Angaben gemacht werden. Zur Klärung der Ursache dieser tödlichen Kollision seien die beiden Unfallopfer in die Rechtsmedizin gebracht worden.

Entdeckt worden sei der Unfall gegen 23.50 Uhr durch einen Fahrer, der über ein Autoteil gefahren war und den Schaden an seinem Fahrzeug in Augenschein nehmen wollte. Wann der Peugeot an den Baum stieß, konnte gestern noch nicht ermittelt werden. An der Unfallstelle kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Wermsdorf und Mahlis zum Einsatz. "Wir wurden 23.51 Uhr alarmiert. Als wir an der Unfallstelle eintrafen, war der Rettungsdienst bereits vor Ort", berichtet Einsatzleiter Carsten Köhler. Dass das Leben der beiden im Pkw eingeklemmten Männer nicht mehr zu retten war, stand zu jenem Zeitpunkt bereits fest. Zwischen der A- und der B-Säule habe ein Baum quer über dem Auto gelegen, so Köhler. Um die Unfallopfer aus dem Auto zu bergen, hätten die Kameraden diesen zersägen müssen. "Danach mussten wir die Türen entfernen und das Dach aufschneiden", erläutert der Einsatzleiter.

Die Kameraden der Mahliser Wehr waren nach seiner Auskunft vor allem mit dem Folgeunfall beschäftigt. An jenem Fahrzeug, das mit ein herumliegendes Autoteil kollidiert war, lief Kühlerflüssigkeit aus. Die Feuerwehren hätten gegen 2 Uhr die ersten Kräfte abziehen können. Weitere Kameraden blieben vor Ort, um mit ihrer Technik die Unfallstelle auszuleuchten und so die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Die Wehr sei dann gegen 3.15 Uhr komplett abgerückt und habe eine halbe Stunde später im Gerätehaus ihren Einsatz beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Wermsdorf war mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kameraden vor Ort, Mahlis mit einem Fahrzeug und sechs Kameraden.

"So etwas ist kein einfacher Einsatz, auch wenn die Unfallopfer während der Bergung abgedeckt waren", betont der Einsatzleiter. Dazu komme, dass die Nachbereitung nicht leicht sei, wenn die Ehrenamtler ohnehin nur wenig Schlaf vor sich haben, weil sie wenige Stunden später wieder auf Arbeit gehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.06.2014
Axel Kaminski

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