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Grimma Zweite Benefizgala für Zirkus Saloni in Grimma
Region Grimma Zweite Benefizgala für Zirkus Saloni in Grimma
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05:00 29.03.2010
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Grimma

Die erste, die damals sogar live im Rampenlicht der Fernsehsendung von Carmen Nebel ihren Höhenpunkt fand, feierte bereits am 6. März Premiere. Und zwar mit einem bunten Programm, das Helga Metzker und Uwe Müller mit beispielloser Hingabe organisierten und dank der Hilfe vieler Grimmaer umsetzen konnten. Mit einem Programm, und da waren sich alle einig, das man nicht nur für die eine Vorstellung einstudiert haben konnte. Zu groß war die Resonanz beim Publikum und zu laut der Ruf nach einer Wiederholung. „Es ist aber die letzte Benefizgala“, versicherte Oberbürgermeister Matthias Berger und fügte verschmitzt lächelnd an: „Zumindest für diesen Zirkus. Man weiß ja nie, wer noch alles nach Grimma kommt.“ Damit gehörte dem bravourösen Clown Charlie, alias Johannes Heine, die Manege. Und all den Akteuren, die Anja Köbel in drei Fraktionen teilte. Da gab es jene, die mit ihren Auftritten ins kalte Wasser geworfen wurden. Etwa Landrat Gerhard Gey als Seiltänzer, Pfarrer Christian Behr am Trapez oder Sparkassenchefin Heidrun Naumann mit den Hula-Hoop-Reifen. Aber auch Mitwirkende, die weit über die Stadtgrenzen hinaus durch ihr Können bekannt sind, es aber nun mal in einem Chapiteau darbieten durften, wie Willy und Linda Wursch vom Tanzclub Blau-Gelb, die Eiskunstläuferin Peggy Schwarz, das Jugendblasorchester Grimma sowie die Kraftakrobaten Ron Haferkorn, Sven Streubel und Diana Bode. Letztlich gab es die dritte Fraktion der Streber, in die der Oberbürgermeister gewählt wurde, weil er keinen Hehl daraus machte, sehr oft mit den Pferden Mini und Maxi trainiert zu haben. Doch wer weiß schon wirklich, was er den Vierbeinern beibrachte, den schlecht hören konnten die besonders gut. Mit ihrem sympathischen Ungehorsam drückten sie als einzige eine Zugabe durch und wurden dafür mit tosendem Applaus belohnt.

Wehmut machte sich breit am Ende der Show. Sowohl bei Publikum und Zirkusfamilie Köllner als auch bei Helga Metzker. „Wir haben etwas erlebt, was in unserer heutigen Zeit allzu oft fehlt – das Miteinander. Und das zeichnet Grimma auch aus.“ Anja Köbel nannte es gar ein „Novum“, wenn eine ganze Stadt einer in Not geratenen Familie zur Seite steht. „Ich weiß, es war nicht die Entscheidung des Oberbürgermeisters hier zu helfen, da gab es viele Stimmen, die dafür laut wurden.“ Und so sahen es auch die Besucher. „Es war richtig, dass Grimma diesem Zirkus half. Außerdem ist es für die Stadt gut, die dadurch noch populärer geworden ist“, meinte Werner Jopig nach der Vorstellung. „Sehr gut. Zweieinhalb Stunden ohne Pause volle Begeisterung – ich bin überwältigt“, schwärmte Marlis Dettke, die sich auch als Befürworter diese Hilfsaktion sah. „Ohne Wenn und Aber.“

Für die Akteure und Helfer vor und hinter den Kulissen endete der Abend mit einer After-Show-Party im Zirkusrund, bei der ein Schwein am Spieß im Mittelpunkt stand. Und alle Erinnerungen der letzten Wochen, die man in geselliger Runde Revue passieren ließ.

Frank Schmidt

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