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Markkleeberg 13 Tafeln erzählen Ortsgeschichte
Region Markkleeberg 13 Tafeln erzählen Ortsgeschichte
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15:05 19.05.2015
Oberbürgermeister Karsten Schütze (links) schaut sich die Tafel gegenüber des Gemeindeamtes Gaschwitz mit den Machern an. Quelle: André Kempner

In den beiden Markkleeberger Ortsteilen gibt es sechs große und weitere sieben Gebäudetafeln, die Geschichte und Geschichten erzählen.

Die Informationstafeln, die unter anderem gegenüber des Gaschwitzer Gemeindeamtes, am Gut Gaschwitz, vor der Orangerie, an der Neuen Harth, am Schloss Großstädteln, in der Kleinen Aue und am Bahnhof Großstädteln stehen, sind im Rahmen des Efre-Projektes "Ortsteile in Bewegung" entstanden. Von insgesamt 37 000 Euro für den Bau und die Gestaltung stammen 28 000 Euro allein aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre), 9000 Euro hat die Stadt Markkleeberg übernommen. An der Umsetzung haben das Ingenieurbüro Ralf Kaiser, der Columbus-Verein, Kulturhistoriker Andreas Höhn, Quartiersmanagerin Vera Stein und weitere fleißige Helfer gearbeitet.

"Die Ortstafeln sind mit Sicherheit eine Bereicherung für Gaschwitz und Großstädteln. Sie regen geradezu an, die Ortsteile bei einem ausgedehnten Spaziergang zu erkunden", meint der Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Ortschaftsratsvorsitzender Günter Schwarze sagt: "Gaschwitz ist seiner Geschichte zu einem großen Teil durch den Tagebau beraubt worden. Die Tafeln tragen dazu bei, sie wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rücken."

Zu verdanken ist dies ganz wesentlich der akribischen Arbeit von Andreas Höhn. "Während es zu Großstädteln noch viele alte Dokumente gibt, musste ich in Gaschwitz bei Null anfangen", verrät er. Indes die Tafeln zeigen, es hat sich gelohnt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.12.2013
Ulrike Witt

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