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Markkleeberg 155.000 Euro gespendet für soziale Projekte
Region Markkleeberg 155.000 Euro gespendet für soziale Projekte
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11:38 13.02.2017
Zum Wohl auf 25 Jahre: Wolfgang Heinze, Anita Wilda-Kiesel, Anja Jonas sowie Martina und Philipp Staude (v.l.). Quelle: Andre Kempner
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Markkleeberg

Helfen, wo staatliche und andere soziale Hilfen nicht greifen – uneigennützig und mit selbst erwirtschafteten Mitteln, das hat sich der Lionsclub Markkleeberg auf die Fahnen geschrieben. Am Freitagabend feierten die aktuell 31 Mitglieder ihr 25-jähriges Bestehen im Weißen Haus.

Gründungsmitglied Anita Wilda-Kiesel erinnerte im Beisein von Distriktgovernor Jörg Lässig an die Anfänge 1991. Rolf-Dieter Arens war es damals, der durch seinen bei den Lions im nordrhein-westfälischen Moers aktiven Onkel angeregt, Alt-Bürgermeister Philipp Staude, Ex-Sozialamtschef Wolfgang Heinze und den damaligen Leiter des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums, Peter Neumann, ansprach. Das Besondere: Als der Lionsclub Markkleeberg am 15. Februar 1992 offiziell gegründet wurde, war er der erste gemischte Club in Sachsen.

Die ersten Jahre waren nicht einfach. „Mitte der Neunziger standen wir kurz vor der Auflösung“, gestand Staude. Mit vereinten Kräften habe der damalige Vorstand um den Erhalt gekämpft, den Lions-Gedanken von bürgerschaftlichem Engagement, Verständigung und Freundschaft betont, so Wilda-Kiesel. 24 Präsidenten haben den Club, zu dem Ärzte, Richter, Apotheker, Unternehmer, Lehrer und Künstler gehören, inzwischen im turnusmäßig vorgesehenen jährlichen Wechsel geführt. Aktuell steht Anja Jonas, ehemalige FDP-Landtagsabgeordnete und Stadträtin, an der Spitze. Mit 43 Jahren, eines der jungen Mitglieder.

Wirtschaftlich ist der Lionsclub ein Erfolgsmodell. In 25 Jahren konnten insgesamt 155 000 Euro mit verschiedensten Aktivitäten eingenommen und so jährlich 9100 Euro weitergegeben werden. Unterstützt werden Markkleeberger Kitas und Schulen mit dem Gewalt- und Suchtpräventionsprogramm LionsQuest, das Kinderkrebsforschungszentrum und das Chochlea Implantat Zentrum der Uni Leipzig, das Kinderhospiz Bärenherz und „Ingenieure ohne Grenzen“. Zudem beteiligten sich die Lions an Hilfsaktionen bei internationalen Katastrophen. Auch wenn die Ziele gleich bleiben, jeder Präsident setze eigene Akzente. Bei Jonas ist das die Zusammenarbeit mit Vereinen wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem Mukoviszidose-Verein Leipzig und dem Tierheim in Oelzschau.

Gepflegt wird der Zusammenhalt bei den Lions mit monatlichen Pflicht- und Kaminabenden. „Die persönliche Verbundenheit ist ganz entscheidend: Man kennt und schätzt sich. Hier sind viele Freundschaften entstanden“, schwärmte Jo Irmscher am Freitag. Einfach Mitglied kann man indes nicht werden: Wie vor 25 Jahren werden Bürger, oft Bekannte und Freunde, gezielt angesprochen.

Von Ulrike Witt

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