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Markkleeberg 2,3 Millionen fürs Sportbad sind da
Region Markkleeberg 2,3 Millionen fürs Sportbad sind da
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15:01 19.05.2015
Michael Wilhelm und Karsten Schütze (rechts) mit dem Bescheid vorm Bahnhof. Quelle: André Kempner

"Der Neubau am Bahnhof ist ein Zeichen intelligenter Stadtpolitik. Dadurch wird sich die Lebensqualität deutlich erhöhen. Schulen, Vereine und Freizeitsportler werden gleichermaßen profitieren", erklärte Wilhelm. Der ehemalige Leistungsschwimmer geriet regelrecht ins Schwärmen über die Idee, das Schwimmbad am Bahnhofsgebäude anzudocken: "Alte Architektur mit neuer zu verbinden, modernste Technik einzusetzen und das an einem Verkehrsknotenpunkt, ist ein tolles Konzept."

Eines das zeige, dass in Markkleeberg nicht drauflos geplant werde. Was Landtagsmitglied Oliver Fritzsche gern hörte. War er es doch, der mit der CDU-Fraktion das Projekt von Anfang an in puncto Betriebskosten kritisch begleitet hat und weiter begleiten werde, wie er versicherte. Für die Stadt, die sich mit 2,6 Millionen Euro am Bau beteiligt, sei die Schwimmhalle mit vier 25-Meter-Bahnen eine große Herausforderung, bestätigte Wilhelm.

Oberbürgermeister Schütze dankte dem Land, aber auch Amtsvorgänger Bernd Klose, der sich diesen Termin nicht entgehen ließ. Der 65-Jährige habe das Projekt über Jahre zielstrebig vorangetrieben. Nicht zu vergessen die vier Markkleeberger Landtagsabgeordneten, die regelmäßig in Dresden nachgehakt hätten. "Als neuer OBM habe ich im Grunde jetzt das Glück, den Förderbescheid in den Händen zu halten."

Mit dem Cospudener und Markkleeberger See vor der Haustür sei ein qualitativ hochwertiger Schwimmunterricht aber geradezu eine Verpflichtung, betonte Schütze. Dies wurde durch die Anwesenheit etlicher Schulleiter unterstrichen. Großes Interesse zeigten auch die Sportvereine, selbst die Gründung einer Sektion Schwimmen werde schon in Erwägung gezogen.

"Ich bin mir sicher, dass unser größtes Investvorhaben vor allem auch einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des Stadtzentrums geben wird", so der Rathauschef. Im nächsten Schritt werde jetzt der Entwurf der Chemnitzer Iproplan überarbeitet und dann beim Landkreis der Antrag auf Baugenehmigung gestellt. Mit dem ersten Spatenstich sei im Herbst 2014 zu rechnen, sagte Schütze.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.12.2013
Ulrike Witt

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