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Markkleeberg 29 000 Gäste in den ersten sechs Monaten
Region Markkleeberg 29 000 Gäste in den ersten sechs Monaten
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07:00 13.09.2017
Ruhe vor dem Winteransturm im Sportbad: Die Schwimmmeister Diana Bosse und André Rühle (links) haben alles im Blick. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Dienstagmorgen im Sportbad am Bahnhof. Sechs Schwimmer ziehen ihre Bahnen. Noch eine halbe Stunde öffentliche Badezeit, dann gehört das Becken dem Rudolf-Hildebrand-Gymnasium. Am Abend kommt dann wieder Jedermann zum Zuge. An anderen Tagen geben sich die Markkleeberger Grundschulen, die Oberschule, Vereine und andere externe Kursanbieter die Spindschlüssel in die Hand.

„Es gibt kaum noch freie Kapazitäten“, erklärt Manager Christoph Kirsten, bei der Stadt für den Kanupark und das im Januar eröffnete Sportbad zuständig. Selbst die ungeliebten Mittagszeiten seien gut gebucht. Dabei kämen die besucherstarken Monate erst im Winter. „Da müssen wir beim öffentlichen Schwimmen wieder Eintrittsstopp verhängen“, ahnt die stellvertretende Badchefin, Schwimmmeisterin Diana Bosse. Im Februar/März habe es das schon gegeben. „Genießen Sie die Ruhe jetzt“, rät sie.

Acht Monate läuft der Betrieb inzwischen. Mit sechswöchiger Pause im Sommer. „Die Ferien haben wir für die Grundreinigung des Beckens genutzt, aber auch kleine Mängel, wie am undichten Verbinder im Eingangsbereich, beheben lassen“, berichtet Kirsten. Sein erstes Fazit: „Wir sind zufrieden.“

Bis Ende August, also netto in sechs Monaten, seien 29 000 Besucher gezählt worden. Darunter waren allein 7800 Schüler. „Sämtliche Zweitklässler lernen hier schwimmen. Vom Gymnasium kommen die Siebt- und Elftklässler, von der Oberschule die sechsten Klassen“, sagt Kirsten. Eine feste Größe mit 6400 Schwimmern sind die Vereine. Acht haben Verträge, der größte, die TSG, ist dabei, aber auch der TSV, der TV, die Tristars, die BSG Mitgas und die Feuerwehr.

Das Sportbad selbst bietet Schwimmlernkurse für Sechs- bis Zehnjährige sowie Aquajogging an. 630 Kinder und Erwachsene hätten dies bislang genutzt, sagt Kirsten. 5200 Badegäste kämen über externe Anbieter wie Physiotherapien und die Volkshochschule zu Gesundheitskursen – oft auf Rezept. Bleiben 9100 Besucher, die in den öffentlichen Zeiten am Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag, schwammen.

„Wir haben schon viele Stammgäste – in allen Generationen. Sie freuen sich, dass Markkleeberg endlich eine Schwimmhalle hat“, weiß Bosse. Es gebe aber auch Diskussionen. „Manche wünschen sich mehr öffentliche Badezeiten“, räumt Kirsten ein. Zugunsten von Rehakursen und Aquajogging wurden diese nach der Sommerpause aber gekürzt.

„Das richtige Maß zu finden, um allen gerecht zu werden, ist schwierig“, so Kirsten. So bedeute das Familienangebot am Samstag, dass per Hubboden ein Teil zum Nichtschwimmerbereich wird, aber auch, dass nur eine Sportbahn für Schwimmer übrig bleibt. „Einiges muss sich einfach noch einspielen“, meint Kirsten.

Von Ulrike Witt

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