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Markkleeberg 360 Läufer trotzen beim "Cross de Luxe" dem strömenden Regen
Region Markkleeberg 360 Läufer trotzen beim "Cross de Luxe" dem strömenden Regen
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18:55 26.09.2010
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„Ich hoffe, dass sich auf meiner Haut nachher eine wärmende Schlammschicht bildet.“ Der 32-jährige Böhlener hatte gestern zahlreiche Mitstreiter, alles in allem rund 400. Denn die Premiere des „Sparkassen Cross de Luxe“ am Markkleeberger See wollten sich viele Sportbegeisterte nicht entgehen lassen. Die Organisatoren von den „Sportfreunden Neuseenland“ hatten eine sieben Kilometer lange Hindernisstrecke präpariert, die angesichts der Wetterunbilden noch um einiges rutschiger als gedacht war.  Doch die Teilnehmer zeigten sich völlig unerschrocken. Selbst das Grabenhindernis nahmen etliche Läufer auf direktem Weg – das heißt mitten durchs tiefe Wasser. „Zwar bieten wir auch eine Umgehung an, doch die kostet natürlich wertvolle Minuten“, so Sandra Stehle vom Organisationsbüro. [gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_4623] Während die meisten in mehr oder weniger sportlicher Kleidung an den Start gingen, zogen andere eine zünftige Kostümierung vor. So gingen André-Sven Herzau und Steffen Klopsch mit Schottenrock und Mütze an den Start. „In Schottland regnet es ja sicher genauso wie hier“, erklärte Herzau die Verkleidung. Die originellen Sachen hatten Yvonne Winkel und Jeanette Herzau eigens für die Veranstaltung genäht. Die beiden Frauen gingen zwar nicht selbst an den Start, trugen aber ebenfalls Schottenkaros. „Wir sind das Motivationsteam, wir machen richtig Druck“, sagten sie. Als Asterix und Obelix hatten sich Mike Morrison und Dirk Zschiesche verkleidet. „Wir nehmen es nicht so sportlich ernst, für uns ist das heute die vorgezogene Firmenweihnachtsfeier“, lacht Morrison. Eine Premiere war der Crosslauf für die Leipzigerin Karen Stadtherr. Die 32-jährige hatte sich mit Jogging auf die Herausforderungen des Geländes vorbereitet. Um Tempo ging es ihr dabei nicht. „Hauptsache schnell im Kopf“, war ihr persönliches Motto.

Damit alles wie am Schnürchen lief, waren insgesamt 42 Helfer vor Ort. „Seit Mittwoch haben wir hier die Strecke präpariert“, verriet Ralf Gründling von den Sportfreunden Neuseenland. „Unser anspruchsvollstes Hindernis ist sicher Spiderway, ein waagerechtes Netz, über das man sich rüberrollen muss.“    
Bert Endruszeit

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