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Markkleeberg 400 Kinder und Eltern schauen sich in der Rudolf-Hildebrand-Schule um
Region Markkleeberg 400 Kinder und Eltern schauen sich in der Rudolf-Hildebrand-Schule um
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15:26 28.02.2010
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. Etwa 400 Besucher kamen am Tag der offenen Tür, um sich das Angebot des Gymnasiums anzusehen.

Einer von ihnen war der zehnjährige Felix, der im September die Grundschule verlässt und auf eine weiterführende Schule wechselt. Die meiste Zeit seines Besuches verbrachte er im Chemie-Raum, in dem zahlreiche Experimente gezeigt und von den Schülern des Gymnasiums leicht verständlich erklärt wurden. Er konnte gleich selbst herausfinden, warum es hier an allen Ecken und Enden rauchte, zischte und knallte. Mithilfe von Natron und Essig brachte er einen Luftballon zum Aufblasen und eine Kerze zum Erlischen. „Das ist total klasse hier“, sagte er. Für seine Mutter Susan Main war es nicht verwunderlich, dass sich ihr Sohn hauptsächlich im naturwissenschaftlichen Bereich aufhalten wollte. „Alles, was mit Experimenten zu tun hat, ist seine Welt“, begründete sie. „Und da fällt die Wahl für die RHS nicht schwer.“

 

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Markkleeberg. Kokeln unter Aufsicht, Wiegen von Gummibärchen, Theateraufführungen, Umfärben von Jeans und platzende Negerküsse: Die Rudolf-Hildebrand-Schule (RHS) hatte am Sonnabend einiges zu bieten, um potenzielle Schüler auf sich aufmerksam zu machen. Etwa 400 Besucher kamen am Tag der offenen Tür.

 

Noch etwas spiele für sie eine entscheidende Rolle: die gute Ausstattung der einzelnen Fachbereiche. Auch davon konnten sich Eltern und Kinder überzeugen. So wartete der Biologiebereich unter anderem mit Skeletten unterschiedlicher Tiere, selbstgebastelten Insekten, Nachbildungen menschlicher Organe und zahlreichen Mikroskopen auf. Einige Schüler zeigten ihre selbst erstellten Mappen zu Themen wie Raumfahrt und Untersuchungen der Pleiße. Andere spielten für die Besucher mittelalterliche Musik auf entsprechenden Instrumenten.

Das Lehrerkollegium stellte sowohl den natur- als auch den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich vor. Zusätzlich konnten sich Eltern und Kinder über die Nachmittagsangebote informieren. Die reichen vom Surfen auf dem Cospudener See über Theatergruppen und Chorarbeit bis hin zur Englischarbeitsgemeinschaft und zu Kanutouren. Die Angebote sind unter den jetzigen Schülern sehr begehrt. „Etwa 60 bis 70 Prozent der Fünft- und Sechstklässler nutzen die Möglichkeiten“, sagt der Leiter des Gymnasiums, Ditmar Apel. Für die Schüler sei besonders wichtig, die Nachmittagsangebote auch mal wechseln oder ganz aussetzen zu können.

Für das kommende Schuljahr erwartet Apel wieder etwa 140 neue Schüler, die auf fünf fünfte Klassen aufgeteilt werden. Eine weitere wird es aller Voraussicht nach nicht geben. „Der große Zulauf ist wegen der Geburtenrückgänge wohl vorbei“, sagt er. In den vergangenen zwei Jahren seien nur Kinder aus Markkleeberg aufgenommen worden, in diesem Jahr könnten auch einige Schüler aus dem Landkreis einen Platz bekommen. Und wenn dann noch Plätze übrig seien, würden die Schüler aus Leipzig bekommen. Bei dem Andrang von Eltern aus Markkleeberg scheint das aber eher unwahrscheinlich.

 

Julia Tonne

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