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Markkleeberg 6500 Besucher feiern am Kap Zwenkau Hafenfest
Region Markkleeberg 6500 Besucher feiern am Kap Zwenkau Hafenfest
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18:39 10.05.2010
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Zwenkau

Mit voll gefüllten Eimern rannte sie vom Rathaus die 2,5 Kilometer lange Strecke zum Zwenkauer See und eröffnete so das 2. Zwenkauer Hafen- und Gewerbefest.

„Mit unserer Zeit sind wir zufrieden“, sagte das Mädchen überzeugt. Mit etwas über 21 Minuten Laufzeit und rund 6,6 Litern Wasser in den Eimern gewann ihr Team dann auch prompt die Kinderwertung. „Aber die Hauptsache ist ja sowieso, dass alle Spaß haben“, machte Randolf Winter, Vorsitzender der Sportgemeinschaft Blau-Weiß und Organisator des Laufes, deutlich.[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_1937]

Rund 6500 Besucher kamen laut Veranstalterangaben am Sonntag zum Kap Zwenkau, um den Wasserlauf zu verfolgen, sich über die Gewerbetreibenden zu informieren oder das Showprogramm anzusehen. „Wir wollen für Zwenkau und die umgebende Region etwas schaffen, wo Bürger und Gewerbe am Hafen zusammentreffen und sich erfreuen können“, erklärte Uwe Berthold, Vorsitzender des Gewerbevereins Zwenkau, der das Fest gemeinsam mit der Stadt organisiert hat. Bereits im vergangenen Jahr, als das Hafenfest zum ersten Mal stattfand, wurde Elsterwasser in Eimern zum Hafen getragen, um die Flutung des Sees symbolisch voranzutreiben. „Das Hafenfest hat damit schon eine gewisse Tradition“, sagte Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Vorrangiges Ziel sei, dass die Bürger eine Beziehung zum Zwenkauer Hafen aufbauen, auch wenn dieser noch nicht fertig ist. Seinen Endwasserstand wird der See nämlich voraussichtlich erst 2014 erreichen.

„Aber auch jetzt lohnt sich ein Ausflug schon“, so Dietrich Wünschmann vom Heimat- und Museumsverein. Der Stadtchronist hebt die Bedeutung des Festes hervor: „So kann man den Hafen erlebbar machen. Zugleich sehen die Besucher auch, wie sich das Areal hier entwickelt.“ Am Stand vom Zweckverband Neue Harth gab es dazu allerhand Informationen. „Wir möchten den Bürgern zeigen, dass auch am Nordufer des Sees einiges passieren wird“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer Stefan Fürstenberg. Das Fest sei eine gute Gelegenheit. Das bekräftigte Stefanie Kreusch vom Yachtclub Zwenkau: „Das ist eine Möglichkeit, unser Hobby und den Verein zu präsentieren.“

Wer sich genug über den See und die Gewerbetreibenden informiert hatte, der konnte der Musik zuhören, eine Runde mit der Santa Barbara fahren oder den Kleinsten beim Herumtollen auf der Hüpfburg zuschauen. „Insgesamt sind wir voll zufrieden. Dieses Jahr war die Beteiligung größer und das Wetter hat fast den gesamten Tag gehalten“, freute sich Berthold. Und auch Bürgermeister Schulz war zufrieden: „Wir möchten das auf jeden Fall fortführen. Wer weiß: Vielleicht feiert ja in ein paar Jahren das ganze Viertel.“

Jenifer Hochhaus

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