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7-Seen-Wanderung: Friedhof dient dem schnellsten Wanderer als Verpflegungsposten

7-Seen-Wanderung: Friedhof dient dem schnellsten Wanderer als Verpflegungsposten

Bei der diesjährigen Auflage der 7-Seen-Wanderung trennte sich schon beim Massenstart am Freitagabend die Spreu vom Weizen. Gingen die einen in Flip Flops auf die Strecke, waren die Profis ausgerüstet mit ordentlichen Wanderschuhen, Funktionswäsche und zuweilen sogar Helmen.

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Massenstart bei der 7-Seen-Wanderung.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Mehr als 6000 Lauffreudige waren am Wochenende bei dem von den Sportfreunden Neuseenland und vom Tourismusverein Leipziger Land organisierten Wander-Ereignis dabei. Allein 800 von ihnen hatten sich bei den thematischen Touren angemeldet.

Sensationell hoch war in diesem Jahr die Zahl derer, die sich auf die 104 Kilometer lange Tour wagten. 350 Anmeldungen gab es bereits im Vorfeld, "das sind 100 mehr als 2014", so Henrik Wahlstadt von den Sportfreunden Neuseenland. Für den diesjährigen Gewinner der Strecke, den Jenaer Bernd Hegner, - er holte diesen Titel bereits in den vergangenen Jahren - war das eine besondere Herausforderung. "Beim Start am Freitagabend ging es tempomäßig ziemlich zur Sache", erzählte er nach seiner Ankunft am Samstag kurz nach 12 Uhr am Rathausplatz. Und auch zwischendurch hätten einige immer wieder die Geschwindigkeit angezogen. Doch letztlich zeigte das keine Früchte. Wieder einmal war Hegner der Schnellste. Im Vergleich zu 2014 konnte er seine Zeit sogar noch um fast eine Stunde toppen. Damit war er so schnell, dass die Verpflegungsstände zum Teil noch gar nicht geöffnet waren. Seine Wasserflaschen füllte er deshalb flugs auf dem Friedhof auf.

Die Kosten für die 7-Seen-Wanderung lagen alleine in diesem Jahr im sechsstelligen Bereich, wie Wahlstadt erklärte. Ohne Sponsoren - Mibrag und EnviaM - sei das Wochenende kaum zu stemmen. Mittlerweile habe das Ereignis bundesweite Ausstrahlung erreicht, der Teilnehmer mit der längsten Anreise kam gar aus Paris.

Während die Wanderer - wie Hegner - die gute Organisation lobten, gaben die Organisatoren das Lob an die 1000 ehrenamtlichen Helfer weiter. Sie sorgten nicht nur für den reibungslosen Ablauf an der Strecke, sondern kümmerten sich auch um die Verpflegung. Besonders beliebt waren wie bei den bisherigen Auflagen die Spirelli vom Jugendclub Gaschwitz und die Kartoffelsuppe in Steinbach.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.05.2015

Julia Tonne

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