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Markkleeberg 9000 Schaulustige verfolgen viertes Skispringen am Markkleeberger See
Region Markkleeberg 9000 Schaulustige verfolgen viertes Skispringen am Markkleeberger See
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18:46 27.01.2013
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E. Volleys-Jumpers oder den Sterninauten. Vor allem sind sie cool, die Jungs, die sich gestern in Auenhain beim vierten Skispringen der Sportfreunde Neuseenland über den Schanzentisch gestürzt haben.

Rund 9000 Besucher wollten nach Angaben von Henrik Wahlstadt die 42 Männer sehen. Den ersten Satz legte Reiner Gründling hin. Seine 7,70 Meter waren beim zweiten Sprung aber schon Makulatur. Matthias Bär schaffte im V-Stil 11,40 Uhr. „Angsthase“ Jens Franke setzte bei elf Meter auf und erhielt vom Moderator den Tipp: „Schnell zum Glühweinstand, dann wird’s beim nächsten Mal noch weiter.“

Andere, wie Karlheinz Acker – der Mann von der Gymnastikgruppe –, arbeiteten an ihrer B-Note. Nicht immer mit Erfolg. Gewagte Sprünge forderten Tribut. Falk Gründling bezahlte seinen Rittberger mit einer Po-Landung, Tony Wettmann verkantete spektakulär und Kay Winter alias „Kamikaze“ verlor gar die Bretter. Seinem berühmt-berüchtigten englischen Namensvetter alle Ehre machte Eddie I. „Bei 7,10 Meter küsst der Mann zärtlich den Schnee“, kommentierte „Shout Caps“ den Fallrückzieher.

„Durch die Schneekanone haben wir sehr pulvrigen Schnee, der sich anfühlt, als falle man in ein Schaumkissen“, beruhigte Sportfreund Wahlstadt. Und der Mann muss es wissen. Hat er sich doch am Samstag beim ersten Snowboard-High-Jumper-Wettbewerb selbst versucht. „Ich bin Dritter geworden – von vieren. Vorher hatte ich echt Schiss“, meinte der 42-Jährige vergnügt.

Der Konkurrenz keine Chance ließ „Fichtel-Wichtel“ Matthias Bär. Mit 12,30 Meter im dritten Durchgang knackte er zwar nicht ganz den Schanzenrekord, holte aber verdient den Sieg am Auenhainer Berg.

Fotos vom freien Training am Sonnabend
Fotos vom Wertungsspringen am Sonntag

Ulrike Witt

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