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Markkleeberg A38: Verkehr rollt seit Jahren – doch erst jetzt letzte Grundstücksfragen geklärt
Region Markkleeberg A38: Verkehr rollt seit Jahren – doch erst jetzt letzte Grundstücksfragen geklärt
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11:38 17.02.2016
Seit rund zehn Jahren rollt der Verkehr über die A 38. Aber einige Grundstücksfragen blieben bis jetzt offen.  Quelle: André Kempner
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Grosspösna

„Manches dauert ewig“, seufzte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) beim jüngsten Gemeinderat am Montagabend. Mindestens seit dem Jahr 2008 stehe die Gemeinde in Verhandlungen mit dem zuständigen Autobahnamt, erläuterte Kämmerin Rita Ackermann. Inzwischen lägen neueste Vermessungsergebnisse vor, nun solle der Verkauf noch ausstehender Kleingrundstücke vollzogen werden.

Dabei handelt es sich um insgesamt 14 Flurstücke mit zusammen rund 2900 Quadratmetern Fläche in den Gemarkungen von Großpösna, Seifertshain und Güldengossa. Einstimmig votierten die Räte für den Verkauf. Preis: zusammen rund 2170 Euro.

Mitveräußert wurden zudem fünf Flurstücke von zusammen 960 Quadratmetern einer Genossenschaft, für die die Kommune verfügungsberechtigt war. Das Geld dafür werde für die Besitzer zurückgelegt, versprach Ackermann.

Sie legte den Räten auch den überarbeiteten Entwurf des diesjährigen Haushaltes zur Beratung vor. Seitens der Verwaltung seien noch zwei größere Änderungen vorgenommen worden, erläuterte sie. So seien nach Gesprächen und Verhandlungen mit der Envia 34.000 Euro für eine Photovoltaikanlage auf dem Garagentrakt im Rittergut zusätzlich aufgenommen worden. Die Anlage sei 2013 bereits einmal Thema gewesen, aber damals nicht weiter verfolgt worden. Inzwischen gebe es aber interessante neue Konditionen seitens der Envia, deutete Ackermann an.

Das benötigte Geld ergebe sich ebenfalls aus einer Information der Envia. So werde die neue Beleuchtung in der Seitenstraße doch nicht in diesem Jahr gebaut, sondern später. Die dafür von der Gemeinde eingestellten 30 000 Euro würden frei, könnten für die Solarstromanlage verwendet werden, erklärte sie.

Wie berichtet, sollen für den diesjährigen Etat die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuern unverändert bleiben. Für ihre Investitionen benötigt die Kommune rund 650.000 Euro mehr, als sie auch wegen der nötigen Sonderabschreibungen im Haushalt erwirtschaften kann. Dadurch soll die bisherige Liquiditätsreserve von 1,7 Millionen Euro entsprechend abschmelzen. Lantzsch kündigte an, am 21. März im Gemeinderat den Etat beschließen zu wollen, um mit den Investitionen beginnen zu können.

Von Jörg ter Vehn

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