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AG See-Entwicklung sagt Ja zu Motorbooten und Wasserski

AG See-Entwicklung sagt Ja zu Motorbooten und Wasserski

Wie soll der Zwenkauer See künftig genutzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die vom Stadtrat eingesetzte AG See-Entwicklung seit Anfang 2014 intensiv.

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Auf rund 22,5 Kilometer Uferlänge soll es künftig 13 intensiv genutzte Bereiche am Zwenkauer See geben. Grafik: Stadt Zwenkau

Quelle: Stadt Zwenkau

Zwenkau. Am Mittwochabend haben die Mitglieder unter Leitung von Bürgermeister Holger Schulz und seinem Amtsvorgänger Herbert Ehme (beide CDU) die Ergebnisse im Kulturkino vorgestellt. Und das Publikum war hochkarätig besetzt. So saßen zwischen den zahlreich erschienenen Zwenkauer Bürgern Rolf Schlottmann vom Tagebausanierer LMBV, Andreas Berkner, Leiter der Regionalen Planungsstelle, Reinhard Gross von der Landesdirektion, die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Leipzig, Rita Fleischer, und Angela Zàbojník von der Stadt Leipzig. "Von den 970 Hektar Zwenkauer See sind 82,1 Prozent im Eigentum Zwenkaus, 16,7 Prozent gehören Leipzig und 0,4 Prozent Böhlen. Von Emissionen werden aber nur die Zwenkauer betroffen sein, deshalb sollten wir ein gewichtiges Wort bei der Nutzung mitreden", erklärte Schulz, bevor er die Besucher auf eine Rundreise über 13 Stationen mitnahm.

Beginnend am touristischen Zentrum Zitzschen über den Nordstrand und den Hafen bis zum Aussichtspunkt Eythra stellte er die landseitig geplanten Bereiche vor (siehe Grafik unten). "Auf dem Wasser behalten wir uns alle Nutzungsformen vor, insbesondere auch Verbrennungsmotoren", betonte Schulz und wich damit vom Leitlinienbeschluss des Regionalen Planungsverbandes und den Vorstellungen der Steuerungsgruppe Neuseenland ab, die Elektrobooten Vorrang auf den sensiblen Tagebauseen einräumen wollen. Beim Hafenfest habe sich erst wieder gezeigt, so Schulz, dass auf dem Zwenkauer See mit seinen starken Westwinden allein schon wegen der Beherrschbarkeit der Boote andere Maßstäbe angesetzt werden müssten.

Die AG plädiert für Motorboote - zeitlich, tempomäßig und räumlich begrenzt - mit einer Fahrrinne bis zum Strandcafé Seehof, für einen zwei Quadratkilometer großen Wasserskibereich, ufernahe Ankerplätze an den Stationen 1, 2 und 5, einen Bedarfslandeplatz für Wasserflugzeuge, landseitige Zugänge für Surfer und Kiter an den Stationen 2 und 3 sowie Anleger für die mobile Seebühne an den Stationen 1,3,7, 10 und 13. Reinhard Gross hörte genau zu und versicherte, das Signal mit in die Landesdirektion als zuständige Behörde für das Schiffbarkeitsverfahren zu nehmen.

Dass die Zwenkauer durchaus unterschiedlicher Ansicht sind, machte Umweltschützer Harald Krug deutlich: "Ich werde bei der nächsten AG-Sitzung Klartext reden." Ein anderer meinte: "Hier soll viel zu viel passieren. Ich bin gegen Motorboote und will meine Ruhe." Rita Fleischer von der IHK sagte: "Jedem See sein Gesicht, seien Sie mutig. Jetzt ist es an den Unternehmen, maßgeschneiderte Ideen anzubieten. Und glauben Sie, Unternehmer leben von einer intakten Natur." Ehme erinnerte daran, dass maximal sechs der rund 22,5 Kilometer Ufer des Zwenkauer Sees intensiv genutzt werden sollen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2014
Ulrike Witt

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