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Markkleeberg Ab Herbst entsteht ein neues Wohngebiet an der Zöbigkerstraße
Region Markkleeberg Ab Herbst entsteht ein neues Wohngebiet an der Zöbigkerstraße
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14:17 19.05.2015
Rund um das Kinder- und Jugenddorf wird die Reinbau, die das Gelände von der Stadt Leipzig erworben hat, ab Mai 55 Grundstücke erschließen. Quelle: André Kempner

Neue Baugebiete schüren bei Anwohnern Ängste. So ist es auch in diesem Fall gewesen. Ein Großteil der 34, vom Stadtrat dieser Tage einzeln zu behandelnden Abwägungspunkte wurde denn auch von den "Nachbarn" aus der Schmiedestraße, dem Sonnenweg und dem Meisenweg eingebracht. Schwerpunkt war dabei die Verkehrserschließung.

Denn der alte, bis zur Genehmigung durch den Landkreis Leipzig noch rechtskräftige B-Plan von 1996, sah eine Erschließung ausschließlich über die Schmiedestraße vor. Ein Unding, meinten nicht nur deren Bewohner, sondern auch Stadträte und insbesondere die Mitglieder des Bauausschusses. "Was wir jetzt erreicht haben, ist um Lichtjahre besser", betonte Vorsitzender Robby Stamm in der jüngsten Sitzung, die etliche Zöbigker in den Besucherreihen interessiert verfolgten. Auch die Stadt sei zufrieden, verriet Heike Reckling vom Bauamt.

Und so sieht die Lösung aus: Das rund 22 Hektar große B-Plangebiet, das zum überwiegenden Teil der Leipziger Firma Reinbau GmbH und nur zu einem kleinen Teil der Stadt Markkleeberg gehört, wird über zwei Planstraßen von der Zöbigkerstraße aus erschlossen. Und das ausdrücklich schon während der Bauphase. Zwei weitere Planstraßen führen künftig vom Sonnenweg ins Wohngebiet. Rund um das Caritas Kinder- und Jugenddorf wird die Reinbau ab Mai 55 Grundstücke erschließen und verkaufen. Im Herbst könnten laut Reckling die ersten Einfamilienhäuser gebaut werden.

Anders sieht es auf Markkleeberger Flur in Richtung Meisenweg aus. Dort sind zwischen Zöbigkerstraße und Schmiedeweg zirka 40 Einfamilienhäuser vorgesehen. Die Erschließung übernimmt die Stadt, aber erst 2015. "Wir werden den B-Plan im Mai zur Genehmigung beim Landratsamt einreichen. Mit der Vermarktung ist frühestens Ende 2015/Anfang 2016 zu rechnen", erklärte Bürgermeister Philipp Staude auf Nachfrage.

Aus Sicht vieler Markkleeberger erfreulich, wird das B-Plangebiet nicht vollständig bebaut. Vielmehr ist zwischen den Reinbau- und den Markkleeberger Grundstücken ein großer öffentlicher Grünzug mit Radwegen geplant. Wie Reckling sagte, werde in dem parkähnlichen Areal ein Spielplatz für die bei vielen jungen Familien zu erwartende Kinderschar angelegt.

Festgeschrieben sind auch zwei Vorbehaltsflächen für eine Kita und eine Grundschule samt Turnhalle. Die Kita soll bei Bedarf an der Ecke Sonnenweg/Schmiedestraße, die Schule an einer zu bauenden Parallelstraße zum Meisenweg errichtet werden. Beide Flächen befinden sich noch im Eigentum der Reinbau, würden aber von dieser kostenfrei an Markkleeberg übertragen, so Staude.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.04.2014
Ulrike Witt

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