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Abenteurer sind für 8000 Kilometer gerüstet

Abenteurer sind für 8000 Kilometer gerüstet

Großpösna. Die Uhr tickt für das Team „Halzig“: Am Freitag starten die Ballonfahrer Andreas Hillscher (Leipzig) und Tino Richert (Halle) ihr wohl größtes Abenteuer – die Rallye Dresden-Banjul.

Wie berichtet, hat die ungewöhnliche Reise von insgesamt 50 Jeep-Besatzungen ein Ziel: Die Versteigerung der Fahrzeuge in der gambischen Hauptstadt, um humanitäre Hilfe in einem der ärmsten Länder Afrikas zu leisten. „Das letzte Wochenende haben wir noch mal zum Schrauben genutzt“, erzählt Hillscher. Das Gefährt der beiden Männer – ein Isuzu Trooper, Baujahr 1990 – steht im Gewerbegebiet Störmthal, wo Hillschers Firma „Kokopelli Ballooning“ ihren Sitz hat. „Fahrfähig und mit dem Wichtigsten ausgerüstet“, betont Hillscher. Dazu zählt er für die fast 8000 Kilometer lange Tour durch zwei Kontinente und sieben Länder vor allem zwei Dinge – Notstromaggregat und Kühlschrank. Sorgen hatte dem 52-Jährigen und seinem 45-jährigen Kompagnon aus Halle zuletzt aber etwas anderes bereitet: Die Stoßdämpfer des Geländewagens mussten erneuert werden. „Zum Glück hat uns ein Autohaus unter die Arme gegriffen, ansonsten hätten wir große Probleme bekommen“, gesteht Hillscher. Denn ihren „Traum“ zahlen die „Verrückten“, wie sie sich selbst schmunzelnd bezeichnen, aus eigener Tasche. Umso dankbarer sind sie für die fünf Tankfüllungen, die ihnen „Fans“ bislang sponserten. Die Zähne zusammenbeißen mussten die Rallye-Piloten allerdings in Sachen Gesundheitsvorsorge. „Ich habe mir sechs Impfungen unter anderem gegen Hepatitis, Gelbfieber und Typhus geben lassen“, berichtet Hillscher. Noch aussteht die Malaria-Prophylaxe, die erst nach Einfahrt ins gefährdete Gebiet beginnen kann. Bis Süd-Mauretanien haben Hillscher und Richert aber noch etwas Zeit. „Am Freitag fahren wir nach Dresden, wo sich alle an der Elbe treffen werden. Samstagmorgen fällt dann in Hohenstein der Startschuss“, so Hillscher. Danach gehe es Richtung französische Grenze, weiter nach Bordeaux, über die Pyrenäen nach Madrid. „Das europäische Festland verlassen wir am 1. März“, so Hillscher, der sich mit Karten präpariert hat und schon genau weiß, von welchen Stationen er sich in der Heimat melden will. Eines möchte er aber unbedingt vor der Reise loswerden: „Ein großes Dankeschön an meine Familie. Ohne ihr Verständnis wäre das gar nicht möglich.“

Ulrike Witt

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