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Markkleeberg Bergbau-Technik-Park: Absetzer an der A38 wird in Szene gesetzt
Region Markkleeberg Bergbau-Technik-Park: Absetzer an der A38 wird in Szene gesetzt
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10:16 15.12.2017
Einfach riesig: Der Absetzer im Bergbau-Technik-Park an der Autobahn A 38 im Leipziger Südraum wirkt richtig beleuchtet noch größer.
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Grosspösna

Autofahrer haben es schon gesehen: Der Absetzer des Bergbau-Technik-Parks an der A 38 ist jetzt nachts beleuchtet. Doch das soll nur der Anfang sein. Richtig in Szene setzen will der Parkverein ihn am liebsten.

Diese Woche probierten Markkleebergs Stadtbeleuchter Thomas Kaplinski und Heiko Reichel von der Leipzig Leuchten GmbH verschiedene Farbfolien und auch LED-Strahler aus, mit denen einzelne Teile des Großgerätes gezielt beleuchtet werden können. Das Ergebnis befriedigte beide noch nicht. Dennoch kein Problem: „So war das anfangs auch an der Pylonen-Brücke“, erzählte Kaplinski. Da habe er auch etwas experimentieren müssen, ehe die Lösung gefunden wurde. Inzwischen ist die B2-Brücke dezent, aber effektvoll angeleuchtet – ein Hingucker im Neuseenland.

Experimente mit Farbfolien und gezielten Strahlern nahmen Thomas Kaplinski (l.) und Heiko Reichel von Leipzig Leuchten in dieser Woche im Bergbau-Technik-Park vor. Quelle: Kempner

Auch ein beleuchteter Tagebauriese an der A 38, der auf den Bergbau-Technik-Park hinweise, könne Werbung für den gesamten Südraum sein, meint Kaplinski. Er fand offene Ohren beim Betreiberverein, der allerdings kein Geld für die Stromkosten hatte. Die Leipzig Leuchten GMBH sprang ein, sponsert nun den „Saft“ über den Winter. „Vorerst bis Ende Februar“, erzählte Reichel. Bei knapp 18 Kilowatt Leistung der Halogendampflampen, die zehn Stunden pro Nacht brennen, kein Pappenstil. „Perspektivisch sollte man hier natürlich irgendwann einmal auf eine energieeffizientere LED-Beleuchtung umstellen“, findet Kaplinski, der das in Markkleeberg seit Jahren intensiv vorantreibt.

Im Park soll zunächst einmal nur der Absetzer angestrahlt werden. Die im Park vorinstallierten 14 Leuchten, von denen allerdings vier gerade defekt sind, sollen besser ausgerichtet, ihre Aufstellung optimiert werden. Zusätzliche Strahler könnten dann einige Beleuchtungseffekte setzen, erklärten die Lichtprofis. „Aber wir brauchen hier stärkere Strahler“, wusste Reichel. Beim nächsten Mal werde er die testen. Eventuell finde sich bis dahin ja noch jemand, der diese sponsore, hoffte Vereinschef Gerald Riedel.

Von Jörg ter Vehn

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