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Markkleeberg Adieu Rainbow-Cup
Region Markkleeberg Adieu Rainbow-Cup
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15:20 19.05.2015
Holger Grzeschik (oben, Dritter von rechts) und die Mitglieder des Neuseenteamball-Vereins halten schöne Erinnerungen in Händen. Quelle: André Kempner

Rund 70 Helfer und Sponsoren folgten dem Ruf von Holger Grzeschik und dem Neuseenteamball-Verein. Gemeinsam erinnerten sie sich an spannende Spiele und tolle persönliche Begegnungen im Eichholz-Stadion.

"An unserem Entschluss hat sich nichts geändert, das Ende ist in Stein gemeißelt. Es ist eher so, dass sich jetzt eine gewisse Erleichterung breit macht", erklärte der sichtlich aufgewühlte Grzeschik. Zehn Jahre Rainbow-Cup seien eine geniale Zeit gewesen. Weniger schön waren die Wochen danach, in denen die Ehrenamtlichen Anfeindungen übers Internet ausgesetzt waren.

Manch einer wollte damals wissen, dass Grzeschik das Turnier an den RB Leipzig verkauft habe. "Das war alles Quatsch. Ich habe schon im Vorjahr angekündigt, dass ich zurücktrete, wenn sich kein großer Sponsor findet. Die finanzielle Unsicherheit hat uns einfach zu sehr belastet. Wir wollten nicht auf der Stelle treten und uns irgendwann sagen, früher war es noch schön", meinte der 49-Jährige. Der RB habe erst nach dem Artikel auf der LVZ-Sportseite Anfang Mai angerufen.

Gemeldet hätten sich auch andere Vereine, darunter der VFL Wolfsburg. "Über das Unterstützungsangebot der Wolfsburger habe ich mich sehr gefreut, aber ehrlich gesagt, mir ist die Lust vergangen", gestand Grzeschik. Der Neuseenteamball-Verein sei stolz darauf, dass in zehn Jahren 232 Mannschaften aus 18 europäischen Ländern in Zwenkau zu Gast waren. "Der Rainbow-Cup war das populärste E-Jugendturnier in ganz Deutschland", betonte Grzeschik. Nur sei dies leider vor allem außerhalb der Region Leipzig und besonders im Ausland wahrgenommen worden, wie Anrufe beweisen, die ihn noch heute erreichen.

"Definitiv wird es keinen Rainbow-Cup mehr geben - weder in Zwenkau noch anderswo", erteilte Grzeschik jeglichen Hoffnungen eine Absage, "aber vielleicht werden andere neue Ideen haben." Als Ansporn überreichte er Bürgermeister Holger Schulz (CDU) den Wanderpokal, verbunden mit dem Wunsch, dieser möge im Rathaus einen Ehrenplatz erhalten. Danke sagte Grzeschik seinen zwölf Vereinsmitstreitern und den freiwilligen Helfern: "Ohne Eure Ideen und Euer Anpacken wäre der Rainbow-Cup nicht das geworden, was er war."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.11.2013
Ulrike Witt

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