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Markkleeberg Agra-Brücke: CDU-Politiker wollen internationalen Wettbewerb
Region Markkleeberg Agra-Brücke: CDU-Politiker wollen internationalen Wettbewerb
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08:00 12.01.2013
Markkleeberg/Leipzig

Sie berichtete dem Leipziger Landtagsabgeordneten Robert Clemen, seinem Markkleeberger Kollegen Oliver Fritzsche und dem Leipziger Stadtrat Karsten Albrecht von ihrem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).

„Leider musste ich feststellen, dass der denkmalgeschützte Agra Park und die Geschichte der Bundesstraße 2 auf Bundesebene nicht bekannt sind“, beklagte Landgraf. Ihr Fazit: „Wir brauchen bei dem Thema eine neue Dimension.“ Die Diskussion auf die Formel Brücke oder Tunnel zu verkürzen, werde der komplexen Problematik nicht gerecht. „Heute würde niemand mehr auf die Idee kommen, überhaupt nur zu versuchen, eine stark befahrene Bundesstraße durch einen einzigartigen historischen Park zu führen“, so Landgraf. Die Planungen für den Bau einer Ersatzbrücke an der Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg seien daher keine Lösung für die Zukunft.

„Fakt ist, dass die Trasse aus einer Zeit stammt, in der Umweltbelange kaum eine Rolle spielten und Verkehrsprojekte ohne Bürgerbeteiligung durchgezogen worden sind“, erinnerte die Bundestagsabgeordnete. Umweltpolitische Sünden Marke DDR sollten nicht für alle Ewigkeit in einer Mogelpackung zementiert werden. „Die Planer haben bislang auftragsgemäß ihren Job gemacht und die Tunnelvariante abgelehnt. Jetzt sollten wir ihnen freundlich Stopp sagen und die Chance für eine ganzheitliche Betrachtung nutzen“, erklärte Landgraf ihren Parteifreunden.

Am Ende formulierten die Unionspolitiker zwei Forderungen: Als erstes sollten Bund und Land schnellstmöglich mit Abgeordneten der beiden Kommunen und anderen Akteuren auf Augenhöhe in Dialog treten. Zweites solle die Revitalisierung des Herfurth’schen Parks und des Agra-Ausstellungsgeländes im Mittelpunkt stehen und nicht allein ein Ingenieurbauwerk. „Wir wünschen uns einen internationalen Wettbewerb, der nachhaltige und originelle Lösungen aufzeigt, wie Natur und Mobilität vereint werden können“, verkündete die Runde.

Ulrike Witt

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