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Markkleeberg Alloheim-Seniorenresidenz Zwenkau verfügt dank Anbau jetzt über 127 Betten
Region Markkleeberg Alloheim-Seniorenresidenz Zwenkau verfügt dank Anbau jetzt über 127 Betten
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07:00 02.06.2017
Symbolische Schlüsselübergabe: Harald Rogalinski, Cathrin Förster, Uta Grohmann und Alexander Wagner (von links). Die transparente Brücke verbindet den Alt- mit dem Neubau. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Nach einem Jahr Bauzeit ist am Donnerstag der neue Anbau der Alloheim-Seniorenresidenz am Pegauer Platz in Zwenkau übergeben worden. Sechs Jahre nach der Eröffnung verfügt das Haus nun über insgesamt 127 Betten, 26 sind mit dem rund 2,5 Millionen Euro teuren Anbau ausschließlich in Einzelzimmern hinzugekommen.

„Auch wenn wir statistisch gesehen eine flächendeckende Versorgung ausweisen, entsprechen viele Seniorenheime heute nicht mehr den wachsenden Ansprüchen einer stetig steigenden Zahl Pflegebedürftiger, insbesondere Demenzkranker. Bis zur Eröffnung der Alloheim-Seniorenresidenz im Juni 2011 war auch Zwenkau so ein Statistikfall“, erklärte Harald Rogalinski, Geschäftsführer des Projektentwicklers Modern Living. Dass jetzt der Anbau in Betrieb genommen wird, bestätige den Bedarf, aber auch die Arbeit des Teams um Residenzleiterin Uta Grohmann.

Regionalleiterin Cathrin Förster erinnerte an die Worte des Alloheim-Geschäftsführers Thomas Kupczik, der dem Standort Zwenkau vor sechs Jahren eine gute Zukunft vorausgesagt habe. Sie dankte Grohmann, „die mit ihren 90 Mitarbeitern in den vergangenen, nicht immer ganz einfachen Baumonaten Enormes geleistet hat“. Ziel aller sei es, dass sich die Bewohner wohlfühlen. „Und das können sie – im Alt- wie im Neubau“, betonte Förster vor zahlreichen Gästen, darunter Alt-Bürgermeister Herbert Ehme (CDU). Noch in seiner Amtszeit war der damals im Stadtrat nicht unumstrittene Alloheim-Standort auf den Weg gebracht worden.

„Mit dem Anbau ist nicht nur ein neues Gebäude im Herzen der Stadt entstanden und eine Baulücke geschlossen worden. Mit dem Anbau erweitert sich das Angebot an Wohnheimplätzen in Zwenkau quantitativ und qualitativ“, freute sich der stellvertretende Bürgermeister und CDU-Stadtrat Alexander Wagner. Das neue Haus sei die Antwort auf eine wachsende Nachfrage in einer wachsenden Stadt.

Residenzleiterin Grohmann begrüßte die erste Bewohnerin des Anbaus, Etta Bauer, ganz herzlich und überreichte ihr den Zimmerschlüssel. Die 78-Jährige zieht von Fuchshain nach Zwenkau, weil sie hier ihre Schwester in der Nähe habe, wie sie erzählte. Und sie ist kein Einzelfall: Viele Bewohner seien entweder alteingesessene Zwenkauer oder eben der Familie nachgereist, berichtete Grohmann.

Von Ulrike Witt

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