Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Alte Münzen werden beim Expertentag kostenlos geschätzt
Region Markkleeberg Alte Münzen werden beim Expertentag kostenlos geschätzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:00 22.03.2017
Was ist das Erbstück wert? Antworten auf diese und ähnliche Fragen werden nächsten Dienstag beim Expertentag im Schloss Güldengossa gegeben. Quelle: Foto: Geiger Edelmetalle
Anzeige
Grosspösna

Top oder Flop, Schatz oder Schilling? Nächsten Dienstag können Interessierte ihre alten Münzen bei einem Expertentag im Schloss Güldengossa kostenlos schätzen lassen.

„Die Unsicherheit ist groß“, weiß Rolf Müller-Syring von Geiger Edelmetallen aus Güldengossa. Bei alten Münzen gebe es sehr unterschiedliche Auffassungen. „Manche haben völlig überhöhte Vorstellungen und meinen etwa, dass das gute Stück zum 30-Jährigen dieser oder jener Kampfgruppe der DDR doch viel wert sein müsste“, berichtet er aus seinen Erfahrungen. Dabei seien diese Teile oft zu Tausenden unters Volk gebracht worden. Dann gebe es aber auch Erben, die sich wegen der alten, unansehnlichen Münze vom Großvater kaum Hoffnung machten – und belohnt würden. „Manchmal können nur Fachleute sagen, was etwas wert ist“, weiß Müller-Syring.

Dienstag finde im Schloss daher ein Expertentag für numismatische Münzen statt. „An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, sich kostenlos über das Sammeln von Münzen und dabei explizit über wertvolle numismatische Stücke zu informieren“, so Jonny Zschörner von Geiger Edelmetallen.

Von 10 bis 18 Uhr sei ein vereidigter Sachverständiger der IHK für Münzen vor Ort und werde mit seinem Team kostenlos und unverbindlich potenzielle Münzschätze bestimmen und bewerten. Zschörner: „Bei wem zuhause, vielleicht aus einem Nachlass, ein Album mit Münzen langsam verstaubt, kann so erfahren, ob sich darunter ein ungehobener Schatz befindet.“ Unter Rufnummer 0541 962020 wird allerdings um telefonische Anmeldung gebeten.

Die Veranstaltung diene zugleich dazu, das Münzkabinett im Schloss mit seinen Schmuckstücken noch bekannter zu machen, so Müller-Syring. Besucher könnten die Teile bestaunen und auch erwerben. In einer Ausstellung sind daneben vor allem Exemplare sächsischen und preußischen Ursprungs ausgestellt.

Im Vortragssaal werden zudem zwei Vorträge zur Numismatik angeboten: Um 15.30 Uhr spricht Dr. Christoph Mackert, Leiter des Handschriftenzentrums und Stellvertretender Bereichsleiter Sondersammlungen, über die Geschichte, die Bestände und die Zukunft des Münzkabinetts der Universitätsbibliothek Leipzig. Mackert ist Kustos der Sammlung.

Thomas Uhlmann, Numismatiker und ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Münzsammlung der Universitätsbibliothek Leipzig, fragt ab 16.30 Uhr: „Pegau oder Halle? Zu den frühesten Brakteaten Sachsens“ An den Vorträgen könne ohne Anmeldung teilgenommen werden, so Zschörner.

Von Jörg ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Neues Domizil, neuer Name: Jetzt ist es beschlossene Sache, das Frauenbegegnungszentrum zieht in die Orangerie Gaschwitz um. Gleichzeitig wird die Einrichtung, die bislang im Stadthaus in der Raschwitzer Straße ihren Sitz hat, für alle Bevölkerungsgruppen geöffnet. Darauf haben sich Stadt und Stadtrat geeinigt.

22.03.2017

Das alte Gaswerk in Zwenkau ist bald Geschichte. Im Auftrag der Mitgas werden die Gebäude an der Bahnhofstraße 49 bis Ende März zurückgebaut. Danach stünden die Altlastenerkundung und -sanierung an, erklärte Volker Schnelle vom Mitgas-Gebäudemanagement.

22.03.2017

So sehen Erfolgsgeschichten aus: Die Kinderkrippe Samenkorn der Diakonie Leipziger Land wächst. Im bislang leer stehenden Obergeschoss soll schon im August eine Kita öffnen.

21.03.2017
Anzeige