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Markkleeberg Alte Ortsdurchfahrt von Störmthal wird saniert
Region Markkleeberg Alte Ortsdurchfahrt von Störmthal wird saniert
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13:59 19.05.2015

n. Die Teilnehmergemeinschaft Störmthal hat damit zwei Büros beauftragt, Baustart für das mehr als zwei Millionen Euro teure Projekt soll schon im nächsten Jahr sein, erklärte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) gestern. Die Räte stimmten einer Finanzierungsvereinbarung zu, wonach die Gemeinden von der rund 190 000 Euro teuren Planung ihren Anteil von gut 55 000 Euro an die Teilnehmergemeinschaft zahlt. 75 Prozent der Kosten würden gefördert, so Lantzsch. Über die Flurneuordnung waren bereits einige Projekte in Störmthal gestemmt worden, so der Umbau der Konsumgasse und des Friedhofseingangs. Am 12. Mai ab 19 Uhr will die Gemeinde den in sechs Abschnitten geplanten Straßenumbau im Sportlerheim den Störmthalern erläutern.

"Am Hopfenberg" in Großpösna entsteht ein neues Wohngebiet. Die Gemeinderäte mussten dazu erst einen bereits 1994 aufgestellten B-Plan-Beschluss zu der Fläche aufheben, um ihn dann neu fassen zu können. Der 4,5 Hektar große Baubereich liegt mitten im Ort nördlich der Seitenstraße, soll einmal mehrere Dutzend neue Familien aufnehmen können.

Die Krystallpalast Varieté Leipzig GMBH betreibt auch für die nächsten sechs Jahre die Vineta auf dem Störmthaler See, ist für Inventar und Technik verantwortlich, während sich die Gemeinde um die Bauhülle kümmert. Dort seien nach fünf Jahren auf dem See erste Schäden zu beseitigen, so Lantzsch.

Zustimmend zur Kenntnis nahmen die Räte das Tourismuswirtschaftliche Gesamtkonzept (TWGK). In dem Papier zur Entwicklung der mitteldeutschen Gewässerlandschaft, das Leipzig, der Grüne Ring und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld/Dessau/Wittenberg erarbeiten ließen, sind mit den zehn Leuchtturmprojekten auch einige Ziele für Großpösna festgeschrieben. Der abgestimmte Bau weitere Schiffsanleger, von Rad- und Wanderwegen, der Ausbau der Elektromobilität am See und auch des ÖPNV zum See könne so besser gefördert werden, fasste Lantzsch den greifbarsten Vorteil für die Gemeinde zusammen. Zugestimmt wurde auch dem Vorgehen zum neuen Leader-Programm. Über das alte flossen von 2007 bis 2013 rund 1,7 Millionen Euro in die kleine Gemeinde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2015
Jörg ter Vehn

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