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Alteingesessene und Zugezogene treffen sich

Zwenkauer kommen ins Gespräch Alteingesessene und Zugezogene treffen sich

Miteinander ins Gespräch kommen, egal ob zugezogen oder alteingesessen, ob jung oder alt - das ist das Ziel der neuen Veranstaltungsreihe Zwenkauer Begegnungen. Zum Auftakt hatte die Zukunftsstiftung Südraum Leipzig am Samstagnachmittag zum Wintergrillen ans „Schützenhaus“ geladen und die Zwenkauer kamen in Scharen.

Zwenkauer Begegnungen am Schützenhaus: Dirk Schewitzer, René Bischoff , Initiatorin Kristin Pestel , Herbert und Gisela Ehme , Monika Groß und Bürgermeister Holger Schulz (von links) beim Glühweintrinken am Feuer.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Miteinander ins Gespräch kommen, egal ob zugezogen oder alteingesessen, ob jung oder alt - das ist das Ziel der neuen Veranstaltungsreihe Zwenkauer Begegnungen. Zum Auftakt hatte die Zukunftsstiftung Südraum Leipzig am Samstagnachmittag zum Wintergrillen ans „Schützenhaus“ geladen und die Zwenkauer kamen in Scharen.

„Schön, dass so viele das Angebot annehmen“, freute sich Initiatorin Kristin Pestel. Die 45-Jährige lebt seit gut zwei Jahren mit Mann und zwei Kindern im neuen Wohngebiet am Kap. „Uns gefällt es hier, aber wir spüren die Berührungsängste zwischen Alt- und Neu-Zwenkauern.“ Irgendwie koche jeder sein Süppchen, in einer Stadt, die sich durch den See und den Tourismus stark verändert. „Ich bin überzeugt, jeder kann und sollte etwas einbringen, um Zwenkau weiter voranzubringen. Dazu braucht es aber mehr Kontakt als Guten Tag und Guten Weg“, so Pestel.

Als selbstständige „Kongressmacherin“ gewohnt zu agieren, marschierte sie vergangenes Jahr ins Rathaus und stellte Bürgermeister Holger Schulz (CDU) ihre Idee der Zwenkauer Begegnungen vor. „Er war begeistert. Es war aber auch klar, wir brauchen Unterstützung“, erzählte Pestel. Die fand sie bei René Bischoff, Filialleiter der Sparkasse und Finanzvorstand der Zukunftsstiftung. „Ich hatte auch schon länger die Sorge, dass das Kap zur Schlafstadt werden könnte, die Bewohner durch Zwenkau fahren, aber nichts mit Zwenkau zu tun haben“, so Bischoff.

Bislang habe die Zukunftsstiftung getreu ihres Zweckes, den Südraum in die Zukunft zu begleiten, Stammtische zum demografischen Wandel und den Folgen auf dem Land angeboten. Nun kommen die Zwenkauer Begegnungen dazu. Mindestens vier Veranstaltungen planen Pestel und Bischoff pro Jahr. Neben dem Wintergrillen soll es einen Frühlings- und Herbstmarkt sowie Filmnächte am See geben. Je nach Ort und Thema würden dabei Vereine und andere Akteure eingebunden.

Unter den Gästen, die sich am Samstag bei Glühwein und Bratwurst am Lagerfeuer wärmten, war Torsten Woitag vom Aktionsbündnis „Zwenkau ist bunt“. „Die Idee ist großartig und passt ideal zu unserem Ziel, Flüchtlingen bei der Integration zu helfen“, sagte er. Die 25-jährige Lisa Römer hatte gleich ihre neuen Nachbarn, eine syrische Familie mit sechs Kindern mitgebracht. Acht von insgesamt 20 Flüchtlingen, die derzeit in Zwenkau leben. Gemeinsam standen sie um einen Feuerkorb und warteten auf ihr Knüppelbrot. „Die Familie ist erst kurz vor Weihnachten nach Zwenkau gekommen. Wir haben aber schon engen Kontakt geknüpft. Wir haben zusammen Silvester gefeiert, wir treffen uns zum Essen, ich helfe Ihnen bei ganz praktischen Fragen im Alltag“, verriet Römer. Die junge Frau studiert Deutsch als Fremdsprache und will Kurse für Flüchtlinge in Zwenkau anbieten und Lernpatenschaften vermitteln.

„Ich bin beeindruckt, dass heute so viele Zwenkauer da sind und ich freue mich, mit welcher Begeisterung die Organisatoren sich der Sache annehmen“, meinte Bürgermeister Schulz. Danke sagte er auch der Jugendfeuerwehr und „Schützenhaus“-Wirt Kay Valtin, die zum Gelingen der ersten Zwenkauer Begegnungen beitrugen.

Von Ulrike Witt

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