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Markkleeberg Andrang beim Tag der offenen Tür
Region Markkleeberg Andrang beim Tag der offenen Tür
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18:42 17.01.2010
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Zwenkau

Indes, die Auswahl ist groß, die Entscheidung meist schwer. Hilfe für Eltern und ihre Viertklässler bieten viele Einrichtungen, die bis zum 3. März – dem Tag der Bildungsempfehlung – ihre Türen öffnen. So auch das Freie Gymnasium in Zwenkau. „Die Resonanz ist sehr gut. Seit heute morgen herrscht Trubel“, sagte Schulleiter Niels Schulz am Samstagmittag. Das Gymnasium – Träger ist die ABTW Akademie Bauwesen, Technik und Wirtschaft gGmbH – besuchen derzeit 124 Schüler: die jüngsten zehn, die ältesten 15 Jahre. Ab 9. August sollen 50 hinzukommen. „Wir werden wie im Vorjahr zwei fünfte Klassen eröffnen“, erklärte Schulz. Sorge, dass die Plätze aufgrund des monatlichen Schulgeldes von 67 Euro nicht besetzt werden können, hat er nicht. „Ich führe seit Wochen Gespräche und habe schon etliche Anmeldungen vorliegen“, erläutert er. Und nicht nur für das kommende Schuljahr gibt es zahlreiche Interessenten. „Schauen Sie in unseren Anmeldekasten für 2011/12 – selbst der füllt sich zusehends“, berichtete Elternsprecherin Kerstin Klaus. Und die künftigen Gymnasiasten kommen nicht nur aus Zwenkau: Leipziger, Röthaer, Mölbiser und Dreiskau-Muckerner sind auf den Formularen zu finden.  

Zwenkau. In diesen Wochen wird in vielen Familien diskutiert: Mittelschule oder Gymnasium, staatlich oder privat, wohnortnah oder mit weiten Wegen verbunden? All diese Fragen müssen geklärt werden. Indes, die Auswahl ist groß, die Entscheidung meist schwer.

Die Schule ist noch relativ jung: 2006 – unmittelbar nach der Schließung der Mittelschule in der Pestalozzistraße – wurde die staatlich genehmigte Ersatzschule auf Initiative des damaligen Bürgermeisters und heutigen Beraters Herbert Ehme eröffnet. Dreieinhalb Jahre später läuft das Anerkennungsverfahren auf Hochtouren. „Erst am Freitag haben sich Vertreter der Sächsischen Bildungsagentur bei uns umgeschaut und sie waren sehr zufrieden“, so der ABTW-Bildungsstättenleiter. Nach den Winterferien werde die Prüfung mit Hospitationen fortgesetzt und danach hoffentlich erfolgreich abgeschlossen. „Die Qualität muss so sein, dass sie zu vergleichbaren Abschlüssen führt“, erläuterte SBA-Sprecher Roman Schulz am Telefon das entscheidende Kriterium. Unter den Besuchern am Sonnabend war auch Rathauschef Holger Schulz (CDU). Er freute sich über das rege Interesse. Schließlich hat er mit dem Schulzentrum in den nächsten Jahren noch so einiges vor (die LVZ berichtete).

Ulrike Witt

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