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Markkleeberg Anträge für Vereinszuschüsse übersteigen bewilligtes Budget
Region Markkleeberg Anträge für Vereinszuschüsse übersteigen bewilligtes Budget
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15:00 18.01.2010

. Ihr Ansinnen: Eine über die Stadtgrenzen hinaus bekannte, und längst zum festen Bestandteil des Markkleeberger Kulturkalenders gewordene Veranstaltung im Jahr 2010 – dem zehnten des Freizeit- und Erholungsgebietes Cospudener See – auf sichere finanzielle Füße stellen.

Gelungen ist das letztlich noch nicht. Denn Rainer Pleß, der den Holzart-Workshop 2000 ins Leben rief und seither bis auf eine Ausnahme Jahr für Jahr organisiert, muss erneut um die Förderung bangen. Denn die Abgeordneten haben mehrheitlich für die Aufstockung der allgemeinen Haushaltsstelle „Zuschüsse an Vereine“ um 7500 Euro votiert, nicht für einen „separaten Pleß‘schen Kulturtopf“. Kurz: Der Bildhauer musste sich zum Jahresanfang wie jeder andere Projektträger auch, beim Kulturamt im Markkleeberger Rathaus bewerben.

Als problematisch erweisen sich dabei zwei Sachverhalte: So ist Pleß seit einigen Jahren in Pegau und nicht mehr in Markkleeberg ansässig – unterstützt werden aber vornehmlich Ortsansässige. Zudem müssen Veranstalter Eigenmittel aufbringen und genau um die sorgt sich Pleß derzeit. „Nach der guten Nachricht haben sich frühere Sponsoren bei mir gemeldet und erklärt, dass sie ihr Engagement, das in Krisenzeiten ohnehin nur schwer möglich sei, nun wenigstens guten Gewissens einstellen könnten“, berichtet Pleß. Kulturamtsleiter Ralph von Rauchhaupt weist indes auf die Möglichkeiten der Kulturraumförderung hin. Allerdings müsse der Antrag dort weit im Voraus gestellt werden.

Zur Verteilung der insgesamt 32 500 Euro, die dank Stadtratsbeschluss nun zu vergeben sind, konnte von Rauchhaupt noch nichts sagen: „Wir haben aktuell Anträge im Wert von über 36 000 Euro vorliegen, und es dürften in den nächsten Wochen noch weit mehr werden, zumal Leipziger Vereine zunehmend versuchen bei uns etwas abzubekommen.“

Ulrike Witt

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