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Markkleeberg Anwohner der Waldbahn fordern aktiven Schallschutz und Tunnel
Region Markkleeberg Anwohner der Waldbahn fordern aktiven Schallschutz und Tunnel
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18:09 19.05.2010
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Markkleeberg

Während die Anwaltskanzlei Götze, die mehr als 65 Waldbahn-Anwohner vertritt, von einem „Sieg in der ersten Runde“ sprach, bleibt die Bürgerinitiative „Stoppt die Waldbahn“ skeptisch. „Die DB Netz ist nicht gewillt, die uns gesetzlich zustehenden Rechte umzusetzen“, meint Fritz Behnke. Das betreffe insbesondere die Berechnung des Schallschutzpegels. Es werde zwar mittlerweile anerkannt, dass es sich um einen zu schützenden Raum handele, dennoch solle es nur passiven Schallschutz für wenige geben. „Schallschutzfenster für einige statt aktivem Schutz für alle – für uns ist das eine Hinhaltetaktik“, so Behnke. Um zu sparen, setze die Bahn die Kosten für Schallschutz an der Strecke bewusst zu hoch an, unterstellt er.

Dabei fragt sich die BI, inwieweit die Bahn über Effizienz und Nachhaltigkeit überhaupt nachdenke, wenn über drei Jahre eine Regelung per Handschranke vorgesehen wird. „Wenn man allein die Personalkosten für diesen Schildbürgerstreich berechnet, kommen wir auf 500 000 Euro. Dafür lässt sich doch ein Fußgängertunnel bauen“, so Behnke. Eine andere Lösung könne es am Zugang zum Naherholungsgebiet Cospudener See ohnehin nicht geben.

„Wir geben uns mit dem bislang Erreichten nicht zufrieden und werden alle Hebel in Bewegung setzen“, kündigt die BI an und fordert erneut die Unterstützung der Politik.

Ulrike Witt

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