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Auch Quads jagen über den Sportplatz

Rasentraktor-Grand Prix in Zitzschen Auch Quads jagen über den Sportplatz

Der Auftakt des Zitzschener Dorf- und Kinderfestes am Freitagabend war traditionell spektakulär und laut. Auf dem Sportplatz knatterten aufgemotzte Rasentraktoren in wilder Hatz um die Wette

Heiß her ging es trotz Regen beim Rasentraktor-Rennen in Zitzschen.

Quelle: André Kempner

ZITZSCHEN/ZWENKAU. Der Auftakt des Zitzschener Dorf- und Kinderfestes am Freitagabend war traditionell spektakulär und laut. Auf dem Sportplatz knatterten aufgemotzte Rasentraktoren in wilder Hatz um die Wette, Quads dröhnten über den Parcours und ein Feuerwerk mit einem rauschendem Farbenspiel und Knalleffekten rundete das Vergnügen für die Zuschauer ab.

Der Heimatverein als Gastgeber hatte einen Pakt mit dem Wettergott geschlossen. Während es in anderen Teilen Sachsens heftig stürmte und Weltuntergangsstimmung herrschte, war es in Zitzschen trocken genug, um das große Feuer zu entzünden. Im Schein der Flammen rollten hochgezüchtete Boliden zum siebten Rasentraktor-Grand Prix an die Startlinie. Bernd Neidhardt, der Bernie Ecclestone von Zitzschen, und sein Sohn Stephan als Moderator, der „das erste Nacht- und Regenrennen“ ankündigte, hatten das Renngeschehen fest im Griff.

Ab Stufe fünf fresse seine Maschine 100 Kilo Haferflocken pro Sekunde, hatte Michael Cebulla vor dem Start gefeixt. Als er sich im „Renndress“ zeigte, war klar, warum: Cebulla ging als Einhorn auf die Reise. Er wurde ebenso bejubelt wie furiose Aufholjagden. Das Publikum klatschte, schrie und litt bei nervenaufreibenden Technikproblemen mit.

Heiko Zechs Safety-Car, ein rollender Bierkasten mit Simson-Motor, stürmte vorneweg und verschwand alsbald in der Dämmerung. Das Fahrerfeld jagte hinterher. Mit einer dramatischen Fehlzündung, viel Qualm und einer lodernden Stichflamme feierte Seriensieger Mario Lange, wie immer im Irokesen-Look mit einem Besen auf dem Helm, den Sieg vor Marcus Stacziwas „Stasi 1“, Jürgen „Ferli“ Weicheld, Maik Friedemann, Heiko Prause, Michael Cebulla, Frank Friedemann und dem Pyroteufel Alexander Kirmse. Noch rasanter schossen anschließend die Quads des 1. Neuseenländer Quadvereins, gerne gesehene und bestaunte Gäste beim Dorffest, um die Kurven. Vereinschef Alexander Hauswald gewann das Rennen durch die Dunkelheit vor Max Laimann und Martin Weiß.

Von Gislinde Redepenning

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