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Markkleeberg Auf ehemaligem Brücol-Gelände soll kleines Wohngebiet entstehen
Region Markkleeberg Auf ehemaligem Brücol-Gelände soll kleines Wohngebiet entstehen
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07:00 27.09.2017
Jeden dritten Mittwoch im Monat tagt der Stadtrat im Großen Lindensaal im Rathaus. Quelle: Andre Kempner
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Markkleeberg

Neues Wohngebiet, neue Technik, Spenden für ein Denkmal und Rückzug aus dem Sozialausschuss – der Stadtrat hat im September wieder einiges auf den Weg gebracht:

Grünes Licht gab es für die Aufstellung des Bebauungsplans „Wohngebiet Bahnstraße/Städtelner Straße“. Das mit 10 000 Quadratmetern vergleichsweise kleine Wohngebiet liegt zwischen Bahntrasse und Städtelner Straße hinterm Sportpark „Camillo Ugi“. Laut städtebaulichem Konzept, eingereicht von den Eigentümern Peter Franke und Krailing Vermögenslogistik, sollen hier mehrere Einfamilien- und Reihenhäuser entstehen. Das Grundstück ist derzeit bis auf eine leerstehende denkmalgeschützte Villa unbebaut. Jahrzehnte war es der Sitz des VEB Brücol-Chemie, vorher Brücol-Lacke Werk Möbius-Brückner-Lammert & Co. Nach dem Aus in den Neunzigern wurde das Gelände nur kurz gewerblich weitergenutzt, danach rollten die Abrissbagger. Zuletzt pachtete die Bahn das Gelände für die Baustelleneinrichtung beim Netzausbau im Zuge des City-Tunnels. Die Kosten für das B-Planverfahren, die mediale und verkehrliche Erschließung über die Städtelner Straße zahlen die Eigentümer.

Die Stadtverwaltung erhält neue Netzwerktechnik. Die vorhandene wurde mit der Sanierung des Technischen und des Rathauses vor rund zwölf Jahren eingebaut. Altersbedingt komme es inzwischen zu Ausfällen, begründete die Stadt die Investition. Die Stadträte gaben die erforderlichen 82 200 Euro einstimmig frei.

Dank Spenden zweier Grundstückseigentümer in Höhe von zusammen etwas mehr als 5000 Euro kann die Stadt Markkleeberg die denkmalgeschützte Säule an der Raschwitzer Straße/Ecke Kastanienweg sanieren und so die bereits in Vorbereitung befindliche kostenpflichtige Anordnung des Kreis-Denkmalschutzes noch umgehen. Der Stadtrat hat den Spenden natürlich zugestimmt.

Eva Thiem verlässt per sofort den Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport, in dem sie seit 2014 als berufene Bürgerin ehrenamtlich tätig war. Als Grund gab sie ihre hohe berufliche Belastung an.






Von Ulrike Witt

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