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Markkleeberg Aufgebot für neunten Rainbow-Cup steht
Region Markkleeberg Aufgebot für neunten Rainbow-Cup steht
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17:44 09.01.2012
Begeisterung: Die jungen Spieler des VfB Zwenkau freuen sich mit ihrem Trainer Torsten Wiedner (Mitte) im Mai 2011 über Gäste aus ganz Europa. Quelle: André Kempner
Zwenkau

Wie Holger Grzeschik vom Veranstalter, dem Neuseenteamball-Verein, mitteilte, werden erstmals die Nachwuchsteams so namhafter Vereine wie Roter Stern Belgrad (Serbien), Aarhus GF (Dänemark) und Paok Thessaloniki (Griechenland) dabei sein. Aber auch gute Bekannte kommen nach Zwenkau, darunter Dynamo Kiew (Ukraine), AC Sparta Prag (Tschechien), Liepajas Metalurgs (Lettland), HJK Helsinki (Finnland) und IF Brommapojkarna (Schweden). Dass sich bis auf den 1. FC Bayern München und den VfB Stuttgart auch alle renommierten Erstbundesligisten auf dem Zwenkauer Rasen die Ehre geben werden, macht Grzeschik und seine Mitstreiter stolz.

„Das Feld ist wieder vielversprechend“, sagt er. Und dazu zählt Grzeschik durchaus auch die jungen Kicker aus der Region. So werden die Neun- und Zehnjährigen vom RB Leipzig und von Lok Leipzig, aber auch die Gewinner des zweiten Neuseencups vom Dezember 2011 – die SG Leipzig-Leutzsch, der SV Tresenwald Machern, die TSV 1886 Markkleeberg und die SG Panitzsch/Borsdorf (die LVZ berichtete) – im Eichholz-Stadion antreten.

Für den Neuseenteamball-Verein steht nun die nächste Herausforderung auf dem Programm: die Akquise von Sponsoren. Immerhin werden in Zwenkau bis zu 450 Kinder mit Trainern und Betreuern erwartet. Das erfordert Jahr für Jahr nicht nur eine logistische Meisterleistung, sondern auch erhebliche finanzielle Mittel, die der Neuseenteamball-Verein mit seinen ehrenamtlich Engagierten gar nicht aufbringen kann.

„Mit Vattenfall sind wir bereits im Gespräch, das gleiche gilt für Enviam“, erklärt Grzeschik. Die Energieversorger unterstützen den Rainbow-Cup schon seit Jahren. Zudem hofft Grzeschik, dass die Sparkasse Leipzig und die Mibrag das europäische Nachwuchs-Fußball-Turnier nicht im Regen stehen lassen. Daumen drücken ist auch für die Zuwendung des Sächsischen Kultusministeriums angesagt. Sicher sei derweil schon die Hilfe der Stadt Zwenkau, die wie jedes Jahr unter anderem bei Straßensperrungen und dem Ausweis von Parkplätzen ein wichtiger Partner ist, so Grzeschik. Und – nicht zu vergessen – mit Bürgermeister Holger Schulz (CDU) den Schirmherrn der Veranstaltung stellt.

Was noch dringend gebraucht wird, sind Hotelbetten für die ausländischen Mannschaften und Partnerhotels für mitreisende Eltern. „Wir sind wirklich auf günstige Angebote angewiesen“, betont Grzeschik. Bereits geklärt sind die Übernachtungen für die deutschen Teams. Sie werden bei Gastfamilien untergebracht. Zum Beispiel ist Lok Leipzig für Werder Bremen verantwortlich, die SG Leipzig-Leutzsch betreut Bayer Leverkusen und die TSV Markkleeberg 1886 kümmert sich um Borussia Dortmund. „Es werden immer zwei Kinder bei einer Fußballerfamilie schlafen“, erläutert Grzeschik. Interesse, Kicker aufzunehmen, haben auch schon etliche Zwenkauer angemeldet und weitere Gastgeber sind willkommen. „Darüber freuen wir uns ganz besonders. Zeigt es doch, dass der Rainbow-Cup von den Bürgern getragen wird“, so Grzeschik.

Übrigens: Auch im neunten Jahr läuft das Turnier wieder unter dem Motto „Kinder für Kinder“. Spenden, die zum Beispiel bei der Versteigerung von signierten Trikots und Bällen erzielt werden, kommen dem Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg zugute. Grzeschik würde sich allerdings wünschen, dass Vertreter des Bärenherz-Vereins einmal persönlich in Zwenkau vorbeischauen und die Übergabe des Erlöses – in den letzten Jahren waren das bis zu 3000 Euro – nicht zur bloßen Randnotiz verkommt.

Ulrike Witt

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