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Aus Sportlerheim im Eichholz in Zwenkau wird Familiengaststätte

Südraum-Tourismus Aus Sportlerheim im Eichholz in Zwenkau wird Familiengaststätte

Frischer Wind und Farbe fürs „Sportlerheim Am Eichholz“: Voraussichtlich am Samstag, den 23. Juli, wird Heiko Zierold die Gaststätte im Eichholz-Stadion nach rund dreiwöchiger Pause wiedereröffnen. Seit Anfang des Monats hat der neue Pächter die Schlüssel und steckt jetzt mitten in der Renovierung.

Die Renovierung läuft im „Sportlerheim Am Eichholz“ auf Hochtouren: Wirt Heiko Zierold (rechts) poliert den Tresen, Stefan Wilde schleift den Fußboden ab.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Frischer Wind und Farbe fürs „Sportlerheim Am Eichholz“: Voraussichtlich am Samstag, den 23. Juli, wird Heiko Zierold die Gaststätte im Eichholz-Stadion nach rund dreiwöchiger Pause wiedereröffnen. Seit Anfang des Monats hat der neue Pächter die Schlüssel und steckt jetzt mitten in der Renovierung.

„Im Moment ist es ganz schön laut. Der Fußboden wird abgeschliffen und in den nächsten Tagen lackiert“, erklärt Zierold. Bis Mitte Juni war der 55-Jährige mit seinem Imbiss noch der Anlaufpunkt für Wanderer und Radler am Aussichtspunkt Zitzschen. Als es für ihn am Zwenkauer See mit befristeter Genehmigung, ohne Wasseranschluss und ohne aktive Unterstützung der Stadt keine Perspektive mehr gab (die LVZ berichtete), nahm er das Angebot der VfB-Fußballer an.

Inzwischen hat sich im Sportlerheim einiges getan: Der Gastraum ist gemalert, nun hell und freundlich. Die Ausstattung in der Küche, auch dank finanzieller Unterstützung des VfB, moderner. Im Sanitärbereich wurden Spiegel und Handtuchhalter erneuert. Verschwunden sind die „nackten Tatsachen“ an den Wänden. „Ich möchte aus der Sportlerkneipe eine kinderfreundliche Familiengaststätte machen. Da passen solche Bilder nicht mehr“, sagt Zierold schmunzelnd. Dafür will er am Wochenende Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, Fassbrause und Eis für die Jüngsten anbieten.

Der Charakter des Sportlerheims soll derweil nicht verloren gehen. „Selbstverständlich bleiben die Fotos unserer siegreichen 1. Herren hängen. Die Fußballer und ihre Fans sollen sich doch wohlfühlen“, versichert Zierold. Deshalb werde hinten im Gastraum, wo DJs Musik auflegen können, auch ein Tornetz mit Ball hängen. „Das kann bei anderen Veranstaltungen problemlos hochgerollt werden“, erläutert Zierold. Der Zitzschener will nicht nur das Sportlerheim samt Speisekarte aufpolieren, er will mit Spieleabenden und Ossi-Partys neue Gäste ins Eichholz locken. Aber auch die alten nicht verprellen. Unter dem Motto „Was gut war, soll auch bleiben“, wie er sagt, werde der sonntägliche Frühschoppen weitergeführt.

„Ich habe zum Glück schon viele Anfragen für Familien- und Firmenfeiern vorliegen“, freut sich Zierold, der zwei Mitarbeiter beschäftigt. 50 Plätze drinnen und 30 auf den beiden Freisitzen wollen sie bewirtschaften. Zierold hofft, dass viele Stammkunden ihm vom Aussichtspunkt Zitzschen ins Eichholz folgen. „Mit dem Rad ist es nicht weit und im Grünen idyllisch gelegen“, schwärmt er. Schilder sollen den Hungrigen und Durstigen den „richtigen Weg“ weisen. Zierold ist Gastro-Profi und mit seiner Frau im Tourismusgeschäft auch als Betreiber von Ferienwohnungen in Zwenkau erfahren.

Offen stehen wird das „Sportlerheim Am Eichholz“ künftig dienstags bis freitags ab 16 Uhr, samstags und sonntags ab 11 Uhr. Die Schließzeit werden die Gäste bestimmen, nur sonntags geht um 22 Uhr das Licht aus und montags ist generell Ruhetag. „Jetzt muss nur noch der Fußboden schnell aushärten. Damit es am 23. Juli losgehen kann“, so Zierold.

Von Ulrike Witt

Zwenkau Eichholz Stadion 51.220131861684 12.323659244922
Zwenkau Eichholz Stadion
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