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Markkleeberg „Ausgezeichneter Tag für den Sport“
Region Markkleeberg „Ausgezeichneter Tag für den Sport“
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19:15 16.06.2011
Die jungen Gymnastinnen präsentieren sich bei der festlichen Eröffnung. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

eeberg“, gestand der Rathauschef denn auch vor zahlreichen Gästen, darunter Turn-Olympiasieger Klaus Köste und Turn-Vize-Europameister Matthias Brehme, der gebürtiger Markkleeberger ist. Einzig Siegfried Bauer, der lange Jahre dem TV 1871 vorstand, hatte etwas zu bemängeln. 15 Jahre früher hätte die moderne Halle gebaut werden müssen, meinte er zu Klose.

„Manchmal muss man Wünsche zurückstellen, bis sich eine Tür einen Spalt weit öffnet. Den muss man dann nutzen. Und genau so haben wir es gemacht“, erklärte der gut gelaunte Rathauschef. Jahrelang hatte er Bauer und seine nicht minder hartnäckige Nachfolgerin, Ute-Barbara Schuldt, vertrösten müssen. Sie forderten bessere Bedingungen für den Turnnachwuchs, aber nicht nur für diesen. Denn der TV 1871 ist aktuell sportliche Heimat für 429 Mitglieder aller Altersklassen, die in den vier Sektionen Turnen, Aerobic/Gymnastik, Freizeitsport und Reha-Sport aktiv sind.

„Im Herbst 2009 wurde plötzlich klar, dass nicht benötigte Stadtsanierungsmittel im Bereich Markkleeberg-West für die Turnhalle umgelenkt werden können“, erzählte Klose. Dann ging alles ganz schnell: Der Bauantrag wurde auf den Weg gebracht, Fördermittel beantragt. Vor genau einem Jahr flatterte der bewilligte Bescheid ins Rathaus. Im September begann schon der Abriss der alten Schulsporthalle aus den 1970er Jahren. Lediglich der Sanitärtrakt blieb stehen. Ende Oktober war schließlich Baustart. Wenige Wochen später kam der Wintereinbruch. „Wie immer, wenn wir in Markkleeberg Großes vorhaben“, so Klose. Die Baustelle ruhte wie viele andere auch. „Mitte Januar konnte aber wenigstens im eingehausten Sanitärtrakt weiter gearbeitet werden, ab Mitte März dann auch an der Halle selbst“, berichtete er.

Die verfügt zur „großen Freude“ der Turner über die doppelte Grundfläche ihrer Vorgängerin. Fest installierte Sportgeräte, eine mit Schaumgummi ausgekleidete Landegrube, eine Fußbodenheizung im Sanitärbereich, ein Vereinsraum und vieles mehr erleichtern den Mitgliedern des TV 1871 nun das Training. „Wir haben versucht, alles zu realisieren, was möglich ist“, betonte Klose. Gekostet hat die neue Halle inklusive saniertem Sanitärtrakt rund 1,6 Millionen Euro. Davon sind 941 000 Euro Fördermittel. „Vielleicht ist unter den anwesenden jungen Turnern ein neuer Matthias Brehme – bei den exzellenten Bedingungen muss das doch klappen“, so Klose.

Ulrike Witt

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