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Markkleeberg Auslastung steigt, Nutzerzahl sinkt leicht
Region Markkleeberg Auslastung steigt, Nutzerzahl sinkt leicht
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15:29 09.10.2018
Zuschauermagnet: Das Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg, hier mit Broiler-Boot. Insgesamt sank aber die Zahl der Nutzer des Parks leicht. Quelle: Dirk Knofe
Markkleeberg

Etwas weniger Nutzer als im Vorjahr, aber eine bessere Auslastung: Die diesjährige Saison im Kanupark Markkleeberg ist seit Anfang Oktober zu Ende. Park-Chef Christoph Kirsten zieht Bilanz.

„Wir freuen uns über insgesamt 23 090 Nutzer auf unserer Wildwasseranlage“, sagt er. „Fast 18 000 davon tobten sich in diesem Jahr beim Wildwasser-Rafting, Power-Rafting, Duo-Rafting und an den Happy Rafting-Days aus. Mit diesen Werten liegen wir knapp unter dem Vorjahresniveau“, räumt er ein. Da hatten noch 23 700 Freizeitsportler die Anlage genutzt, darunter 18 700 Paddler. 2016 waren es sogar mal 25 000 Freizeitsportler gewesen.

Sehr beliebt sei auch in dieser Saison die Möglichkeit gewesen, sich als Gruppe ein 9er Schlauchboot komplett zu mieten. Zudem habe die Gruppennachfrage im Bereich der Exklusivnutzungen zugenommen, „sie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent“, so Kirsten.

Beim Schüler-Rafting stürzten sich in diesem Jahr etwa 2550 junge Abenteurer in die Fluten, knapp 500 weniger als im Vorjahr. Wie im Vorjahr starteten 500 Schüler beim Mitgas Schüler-Rafting, das in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfand.

Bei den Surfspot- und Kajak-Angeboten hätten mehr Nutzer als im letzten Jahr verzeichnet werden können, so Kirsten. Knapp 500 Personen seien mit dem Bodyboard oder Surfbrett auf Markkleebergs stehender Welle unterwegs gewesen. „Das ist ein Plus von 25 Prozent“, sagt Kirsten. Langsam bilde sich eine regionale Szene, was besonders an der gestiegenen Zahl der Profi-Surftermine und Nutzer bemerkbar ist.

Attraktion seit 2017 im Kanupark ist die Stehende Welle , die es zu surfen gilt. Quelle: Andre Kempner

In der Kajak-Sparte seien ungefähr 2000 Freizeitsportler gezählt worden. Sie hätten entweder die verschiedenen Angebote der Kajak-Schule genutzt oder seien als erfahrene Paddler selbstständig auf dem Wildwasser unterwegs gewesen.

Betriebswirtschaftlich wichtig: „Die durchschnittliche Auslastung der 2018 im Kanupark angebotenen Wildwasser-Zeiten lag bei 85 Prozent“, stellt der Park fest. Im Jahr davor seien es noch 84 Prozent gewesen. Der August war mit 97 Prozent der am stärksten nachgefragte Monat 2018. Die Zahl vom Vorjahr: 91 Prozent. Neue Touren mit einem Drachenboot und einem Mannschafts-Canadier seien von knapp 890 Personen absolviert worden.

Mehr Zeit für den Leistungssport: Andrea Herzog und Philipp Reichenbach (LKC) hier beim Wettkampf "Deutsche Meisterschaften im Kanuslalom" im September. Quelle: Christian Modla

Mehr Stunden als im Vorjahr lief die Anlage in ihrer zwölften Saison für den Leistungssport. „Etwa 590 Stunden lang trainierten die Slalom-Kanuten auf der Anlage, in dieser Zeit fuhren ungefähr 7100 Boote den Kanal hinab“, heißt es. Im Vorjahr hatten die Kanuten 550 Stunden trainieren dürfen, 6500 Boote den Kanal passiert.

Fest etabliert hat sich der Park bei den Ausflugsgästen und Touristen: Wie im Vorjahr seien auf dem Gelände der Wildwasseranlage etwa 450 000 Gäste begrüßt worden, so Kirsten. Neben dem XXL-Paddelfestival und den Kanu-Slalom-Wettkämpfen sei das zwölfte Pappbootrennen der Höhepunkt im Veranstaltungskalender und ein Zuschauer-Magnet: „Über 8000 Gäste besuchten dieses Kult-Event 2018“, erklärt der Park. Im Jahr zuvor waren noch 8500 Schaulustige angegeben worden.

Mit dem Saisonschluss ist aber noch nicht Schluss im Park. Noch bis Mitte November könnten Spaziergänger vorwiegend an den Wochenenden den Slalom-Kanuten beim Training im Wildwasser zusehen, weiß Kirsten. Danach finde im Kanupark eine große Pumpenrevision statt, bei der die Aggregate ausgebaut und komplett geprüft werden.

Bis Ende Oktober läuft auch der tägliche gastronomische Betrieb in den Kanu Wildwasser-Terrassen weiter. Danach ist an den Wochenenden sowie an Feiertagen jeweils ab 10 Uhr geöffnet. Mit dem nahenden Frühling öffnet die Lokalität ab März 2019 wieder täglich.

Von -tv

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