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Markkleeberg Aussichtspunkt am Markkleeberger See geplant
Region Markkleeberg Aussichtspunkt am Markkleeberger See geplant
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08:35 18.10.2016
Markkleeberg

Zudem entsteht ein Aussichtspunkt mit Blick auf Gewässer und Bergbau-Technik-Park.

„In dem Bereich zwischen Kanupark und Bornaer Chaussee in Auenhain haben die Bauarbeiten an den Planstraßen A, B und D begonnen“, teilte Rathaussprecher Daniel Kreusch gestern mit. Damit könne man die Erschließung des B-Plangebietes „Silberschacht“ abschließen, hob er hervor. Das künftige Areal, ausgewiesen als Sonderfläche zur Nutzung für Sport, Hotel und Verwaltung, könne im Anschluss verkauft und von den späteren Nutzern bebaut werden. Für die Grundstücke gebe es noch keine Investoren, so Kreusch.

Die Verbindungen sollen in U-Form angelegt werden. Das bedeutet, dass die 200 Meter lange Planstraße A und die 280 Meter lange bogenförmig verlaufende Route B von der Bornaer Chaussee in Richtung Kanupark abgehen. Verbunden werden sie durch die 140 Meter lange Planstraße D. Alle Wege, die auch asphaltiert werden, erhalten noch Namen.

An Planstraße B grenzt der Modellpark Auenhain an, für den zurzeit Zäune versetzt werden. An der Ecke der Planstraßen B und D sei ein kreisförmiger Aussichtspunkt in der Größe eines Wendehammers geplant, kündigte Kreusch an. Dieser bietet sowohl den Blick auf den See als auch auf den Bergbautechnikpark und den Leipziger Uni-Riesen und werde mit Bänken zum Verweilen ausgestattet. Der Platz liegt auf 130 Meter Höhe über Normalnull rund 20 bis 30 Meter oberhalb des Sees an einer Böschung. Er soll ein schönes Panorama zeigen und über eine weitere Straße auch von Bussen angesteuert werden. Die ursprüngliche Idee, ein Aussichtsturm wegen der Lage des Gebietes auf Augenhöhe des Völkerschlachtdenkmals, sei fallengelassen worden, da der Eigenanteil der Stadt zu hoch gewesen wäre, verriet Kreusch.

Bereits 2009 hatte Markkleeberg in dem Bereich die Erschließung unter anderem mit Wasserleitungen realisiert. Da Fördergelder zunächst nicht genehmigt wurden, musste die Erschließung verschoben werden. Die Maßnahme wird zu 90 Prozent durch den Freistaat Sachsen aus Mitteln der „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ unterstützt. Enthalten ist auch der Bau zweier Bushaltestellen, die versetzt in der Bornaer Chaussee liegen. Wie berichtet, hatte die Landesdirektion Leipzig den Antrag der Stadt „auf Förderung der verkehrlichen Anbindung“ des künftigen Wohngebietes „Silberschacht“ stattgegeben. Die Haltestellen werden überdacht, mit Sitzen und Informationstafeln ausgestattet und barrierefrei sein.

Kendra Reinhardt

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