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Markkleeberg Bahn will bei Sprechstunden ihre Pläne für Gaschwitz erläutern
Region Markkleeberg Bahn will bei Sprechstunden ihre Pläne für Gaschwitz erläutern
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08:00 05.01.2017
Die marode, alte Brücke an der Neuen Harth in Markkleeberg ist verschwunden. Bis Oktober soll an ihrer Stelle eine neue errichtet werden. Um die Anwohner über die anstehenden Maßnahmen zu informieren, setzt die Bahn ihre Bürgersprechstunden in der Orangerie Gaschwitz fort. Quelle: Foto: Andre Kempner
Markkleeberg

Brückenbau, Tunnelbau, Gleisanlagenbau: Viel vor hat die Deutsche Bahn in diesem Jahr an ihren Anlagen in Gaschwitz. Um die betroffenen Anwohner zu informieren und ihnen die Möglichkeit zum Gespräch mit den Verantwortlichen zu geben, sollen dabei die Bürgersprechstunden in der Orangerie beibehalten werden.

Wie berichtet, schafft die Bahn in Gaschwitz und Großdeuben die baulichen Voraussetzungen, dass Nahverkehrszüge künftig vom Leipziger Hauptbahnhof durch den City-Tunnel über Gaschwitz und Böhlen nach Südwestsachsen und weiter bis Hof fahren können. Der Ausbau der so genannten Sachsen-Franken-Magistrale sieht allein im Abschnitt Gaschwitz-Großdeuben Investitionen in Höhe von rund 92 Millionen Euro vor.

Im Herbst 2015 war mit dem Umbau des Bahnhofes Gaschwitz begonnen worden. Anfang Dezember 2016 war nun zuletzt die marode Eisenbahnbrücke Neue Harth in Einzelteile zerlegt worden. Auf Wunsch der Stadt und der Anwohner hatten die eigentlich nachts geplanten Arbeiten eigens tagsüber stattgefunden. Als nächstes steht dort der Abbruch der alten Widerlager an, bevor die Brücke neu errichtet werden kann. Die Neubauphase soll sich laut einer Erklärung der Bahn bis Oktober hinziehen.

Die Straße Neue Harth ist daher seit Dezember voll gesperrt, nur für Fußgänger und Radfahrer weiterhin nutzbar. Die Bewohner des kleinen Wohngebiets hinter der Brücke müssen notgedrungen eine lange Umleitung über den Schachtweg fahren.

Beim Umbau der Bahnanlagen am Bahnhof sei der Rückbau der Oberleitungen inzwischen abgeschlossen, so die Bahn in der Erklärung. Als nächstes würden Baustraßen eingerichtet und alte Bahngebäude abgerissen. Auch „Rammarbeiten zur Herstellung des Baugrubenverbaus“ stehen auf dem Ablaufplan der Bahn.

Wenn der Rückbau der Gleisanlagen abgeschlossen ist, können diese anschließend neu aufgebaut werden. Dieses sieht der Plan für den östlichen Teil des Bahnhofes vor. Ebenfalls beginnen soll bald der Neubau des Personentunnels. Die Bahnsteige sieben und acht zur S-Bahn blieben solange noch über den alten Personentunnel erreichbar, so die Bahn.

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien ließen sich lärmbedingte Beeinträchtigungen nicht gänzlich vermeiden, bittet sie Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Wenn trotzdem einmal der Schuh drückt, können Betroffene ihr Anliegen bei den Bürgersprechstunden vortragen. Diese fänden in der Orangerie in Gaschwitz statt, immer am zweiten Freitag im Monat in der Zeit von 10 bis 12 Uhr, kündigt die Bahn an. Dabei bestehe die Möglichkeit, Informationen zum laufenden Bauvorhaben zu bekommen und Fragen zu stellen.

Die nächsten Termine in diesem Jahr sind somit morgen in einer Woche, am Freitag, dem 13 Januar. Weitere sind am 10. Februar und am 10. März.

Von Jörg ter Vehn

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