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Barrierefrei in den Störmthaler See

Barrierefrei in den Störmthaler See

Großpösna. Zugegeben: Ans Baden denkt derzeit wohl niemand. Aber manche Dinge brauchen einen Vorlauf, um zur nächsten Saison fertig zu sein. Das neue Umkleidehäuschen mit Strandzugang und WC für Behinderte am Störmthaler See ist auf jeden Fall so gut wie fertig.

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Lieber Umkleide und WC als teurer Badesteg bis runter ins Wasser: Guntram Otto an der neuen behindertengerechten Badestelle am Störmthaler See.

Quelle: André Kempner

Über das Programm "Lieblingsplätze" des Freistaats hatte die Gemeinde im Vorjahr 25 000 Euro Fördergeld für den behindertengerechten Strandzugang ergattert. Zunächst sollte der Weg ins Wasser über Geländer und ähnliches möglich werden - ähnlich wie am Cospudener See oder wie auch am Kulkwitzer See geplant. Die Gemeinde fragte jedoch einen ihrer Bewohner um Rat, den Rollstuhlfahrer Guntram Otto aus Dreiskau-Muckern.

"Die Nutzung wäre zu gering gewesen", schätzt er. Die Holzbohlen ins Wasser wären schnell glatt geworden, "und die Art und Weise ins Wasser zu gelangen, ist eher mühsam", fand er. "Aber an eine Umkleidekabine samt Toilette für Behinderte war nicht gedacht worden", erklärte er. "Und das ist für uns wichtiger", betont Otto.

Die Gemeinde ließ sich gern überzeugen, plante um, setzte Umkleide samt WC an den Wohnmobilstrand von Lagovida. Über einen Holzsteg geht es künftig bis ans Wasser, mit einem neuen Baderollstuhl dann auch in die Fluten hinein. Mittels eines Euro-Schlüssels, den Rollstuhlfahrer entweder schon besitzen oder bestellen können, wird das Badehäuschen jeweils geöffnet und wieder verschlossen. "So bleibt es auch länger sauber", meint er.

Nicht allein baden gehen zu können, empfindet Otto nicht als Manko. "Selbstbestimmung ist schon wichtig. Aber man sollte erkennen, was Sinn macht", findet er. Am Störmthaler See sei nun eine einfache Lösung entstanden, die Behinderten aber letztlich mehr bringe.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.02.2015
Jörg ter Vehn

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