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Markkleeberg Bauarbeiten für Wasserwanderrastplatz starten
Region Markkleeberg Bauarbeiten für Wasserwanderrastplatz starten
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11:47 04.07.2018
Kein Durchkommen für Freizeitsportler: Der Baustart am Nordostufer des Sees bringt naturgemäß Behinderungen mit sich. Quelle: Foto: André Kempner
Markkleeberg

Es geht mit der sogenannten äußeren Erschließung los. Dabei werden Trinkwasser- und Abwasserleitungen verlegt. Diese Arbeiten dauern nach derzeitiger Planung bis Mitte August. Gleichzeitig werden im Auftrag der Mitnetz Strom Leitungen für das Projekt verbaut. Im Herbst soll dann der Rohbau des Servicegebäudes starten. Die Gesamtfertigstellung der Anlage, zu der auch ein Steg gehört, ist bis Saisonbeginn 2019 vorgesehen.

Der Plan, einen Teil des Geländes der Rudolf-Hildebrand-Schule zu nutzen, um eine dringend notwendige WC-Anlage sowie einen Imbiss zu errichten, hatte in den letzten Jahren vor allem am Gymnasium für Unruhe gesorgt. Mit Genugtuung vernahmen die Initiatoren des Protests an der Schule Mitte letzten Jahres, dass der Investor eines Projekts für Hausboote auf dem See sich zurückgezogen hatte.

„Dass ein kleiner Teil des Schulgeländes verloren geht, es handelt sich dabei um zwei Prozent, ist sicher nicht schön“, erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Dafür werde ein großes Problem gelöst. Wer in dem Areal unterwegs sei, kenne den Konflikt.

Der Fördermittelbescheid über knapp 700 000 Euro für den Bau des Wasserwanderrastplatzes flatterte der Stadt Markkleeberg im November 2017 von der Landesdirektion Sachsen auf den Tisch. Bund und der Freistaat fördern das Programm zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zu 85 Prozent.

Der Wasserwanderrastplatz liegt am Wasserwanderkurs 1, der vom Leipziger Stadthafen am Elstermühlgraben über den Cospudener See bis zum Zwenkauer See führt. „Aufgrund der Durchquerung des Leipziger Auenwaldes und des Landschaftsschutzgebietes mit seinen sensiblen Gewässern wie dem Floßgraben gibt es zwischen den Umtragestellen an den Schleusen Connewitz und Cospuden keinerlei Anlegestellen“, führte die Landesdirektion in ihrem Bescheid aus.

Auch am Cospudener See, dem momentanen Zielpunkt des Wasserkurses 1, bis zu seiner geplanten Verlängerung zum Zwenkauer See, existiere bisher lediglich ein Anlegepunkt im Hafen Zöbigker.

Von Gislinde Redepenning

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