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Markkleeberg Baustart fürs superschnelle Internet in Markkleeberg
Region Markkleeberg Baustart fürs superschnelle Internet in Markkleeberg
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08:01 01.06.2018
Hartmut Lutz, Leiter für Planung, Baubegleitung und technische Infrastruktur, zeigt Jana Thomas die filigrane Gasfaser, die statt des alten Kabels in die Haushalte kommt. Quelle: Gislinde Redepenning
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Markkleeberg

Es geht jetzt los mit dem Pilotprojekt „Glasfaserausbau im Trenchingverfahren“. Die Bauarbeiten haben begonnen. Glasfaseranschlüsse werden in den nächsten Monaten bis in die Keller und Wohnungen vor allem in den bisher unterversorgten Stadtteilen Auenhain, Gaschwitz und Wachau sowie in Teilen des Eulenbergs verlegt.

„Ich freue mich, dass nach dem ersten Treffen im Vorjahr schon jetzt der Startschuss gefallen ist“, sagte Bürgermeisterin Jana Thomas. Schnelle Internetverbindungen seien aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken, ob privat oder geschäftlich. Sie brächten einen wichtiger digitaler Standortvorteil, betonte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD).

Alexander Vogler erinnert sich, dass er schon an seinem ersten Arbeitstag als Niederlassungsleiter Ost in Radebeul einen Brief von Schütze und Thomas auf dem Tisch hatte. „Sobald ich in ihre Richtung unterwegs bin, komme ich vorbei“, hatte er damals versprochen. Die Stadt ist drangeblieben am Breitbandausbau und kommt jetzt neben Hilpoltstein und Bad Staffelstein in den Genuss, eines von drei Pilotprojekten zu sein.

Voraussetzung war der Abschluss von 500 Vorverträgen, 800 sind es schließlich geworden. „Das ist eine hohe Anzahl“, betonte Telekom-Vertriebsmanagerin Beatrice Strangalies. „Unsere Beratungsstelle im Alphatec Markt Wachau wurde rege in Anspruch genommen, hier bekommen interessierte Bürger auch weiterhin Informationen.“ Die Unterzeichner, die sich im Vermarktungszeitraum vom 7. Februar bis zum 2. Mai zur Teilnahme entschlossen hatten, sparen die 799,95 Euro Anschlussgebühren, die jetzt fällig werden.

Die Fräse tritt jetzt in Aktion, um im Trenching-Verfahren Glasfaserkabel in den Boden zu bringen. Quelle: Gislinde Redepenning

Insgesamt 1 900 Haushalte und Betriebe profitieren vom schnellen Internet. Dafür werden 48 Kilometer Glasfaser im Trenching-Verfahren verlegt und 36 neue Netzverteiler im Stadtgebiet aufgestellt. Das Trenching, bei dem eine 10 Zentimeter breite und 40 Zentimeter tiefe Rille in den Boden gefräst wird, sei drei- bis viermal so schnell wie das übliche Aufbaggern, erklärte Vogler. „Wir sind froh, dass wir die Zwenkauer Firma Freitag als Partner gewinnen konnten.“ Ihre neue Fräsmaschine sorgt für die exakten Abmessungen.

Ende des Jahres soll die Maßnahme, sofern das Wetter mitspielt, beendet sein. Dann können die Kunden Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen und 500 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen nutzen.

In der nächsten Zeit bekommen alle Haushalte mit einem Vorvertrag Besuch von einem Telekom-Mitarbeiter, der wissen möchte, wo genau der Kunde seinen Anschluss haben möchte. „Verpflichtet sind wir dazu nicht. Per Gesetz dürften wir einfach bis in den Garten hinein verlegen, doch ist das nicht meine Vorstellung vom Umgang mit den Kunden“, erklärte Vogler. „Wir fragen jeden persönlich nach seinen Wünschen und Vorstellungen.“

Von Gislinde Redepenning

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