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16:06 19.05.2015
Hauptamtsleiter Daniel Strobel (von links), Seehaus-Bewohner Romeo, Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch und die Bauhof-Mitarbeiter stellen die nächsten Bänke am Störmthaler See auf. Quelle: André Kempner

Mit Erfolg: Vier Bänke sind inzwischen von den Bewohnern des Seehaus Störmthal in der hauseigenen Werkstatt gezimmert und von den Mitarbeitern des kommunalen Bauhofes aufgestellt worden. Zwei am "Schmetterling", eine am Grunaer Weg und eine an der Stele 13. Jetzt kamen Bank Nummer fünf und sechs hinzu. Beide haben ihren Platz am Anleger des Gewässerverbundes.

"Wir haben kürzlich eine Rundfahrt über den See gemacht und nach guten Aussichtspunkten geschaut", erzählt Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Viele Anregungen, wo Sitzmöglichkeiten angebracht wären, habe die Gemeinde von Senioren bekommen. Für die Verwaltung eine Selbstverständlichkeit, die Anregungen aufzugreifen, "denn die See-Besucher wissen doch am besten, wo etwas verbessert werden kann", so Lantzsch.

Für die Umsetzung wurden die Jugendlichen des Seehauses beauftragt. So hat Romeo zusammen mit Praktikant Clemens in den vergangenen Wochen insgesamt zehn Bänke gezimmert. Das Eichenholz dafür lieferte die Gemeinde aus dem Oberholz.

"Für uns gehört das zum berufsvorbereitenden Jahr für die Jugendlichen", erklärt Seehaus-Mitarbeiterin Sandra Ungethüm. In diesem Zeitraum lernten die Bewohner Grundlagen verschiedener Berufe kennen. Und die Gemeinde ist schon längst nicht mehr einziger Auftraggeber für das Mobiliar. "Wir haben mittlerweile viele Anfragen von Privatleuten, die eine Bank bei uns bestellen", verrät Ungethüm.

Allerdings werden die nicht mehr in der kleinen Werkstatt am Seehaus Störmthal gefertigt, "sondern in der neuen Holz- und Metallwerkstatt in Kahnsdorf", wie Romeo erzählt. Dort entstehe in naher Zukunft das neue Seehaus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.08.2013

Julia Tonne

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